Paris – mon amour!

Lust auf ein paar Tage Paris? Hier meine liebsten Plätze in meiner Lieblingsstadt!

written by Natali Borsi 20. Oktober 2019

Paris je t´aime!

Ich war das erste Mal mit sieben Jahren in Paris und habe mich dort schrecklich verliebt. Auch das erste Mal! Meine Liebe galt dem Kameramann des Filmteams meines Vaters. Ich habe mit ihm nachts meinen Kuschelbär gegen sein Kissen getauscht. Er konnte sich daran 30 Jahre später immer noch erinnern.

Paris und die Liebe

Mein erstes Paris Erlebnis war insofern in vielerlei Hinsicht sehr besonders. Ich das erste Mal ernsthaft verliebt, durfte in einer dem Filmteam für den Dreh zur Verfügung gestellten riesigen Mercedes Limousine die Stadt der Liebe kennen lernen. Das Gefühl als siebenjähriges kleines Mädchen oben aus dem Schiebedach des Autos herausschauen zu dürfen und dabei mehrfach um den Arc de Triumphe herum zu fahren werde ich nie vergessen.

Die Abende verbrachte ich todmüde in verrauchten Restaurants und lauschte den Gesprächen und Flirtereien der Erwachsenen. Gedreht hat mein Vater eine Dokumentation über die großen Meister der Haute Couture: Hermès und Balmain. Natürlich wurden wir auch dort mit offenen Türen empfangen. Schade, damals interessierte ich mich noch kein bisschen für Mode.

Paris – ein Museum für Ästheten

Meine Mutter bekam von Hermès Tücher geschenkt. Ich darf es gar nicht sagen, aber sie verschenkte sie direkt weiter. Sie waren ihr zu konservativ und irgendwie nicht ihr Stil. Sie trug lieber tiefdekolletierte selbstgeschneiderte Kleider und verbrachte mit mir viele Tage im Josephine-Baker Freibad direkt auf der Seine.

Die Bilder dieses wilden Treibens auf der Seine habe ich noch immer fest abgespeichert. Pralles Leben, verrückte Menschen, überbordende Kreativität – so hat sich mir Paris 1974 vorgestellt! Das Schwimmbad existiert immer noch – ob es noch so verrückt ist wie damals, kann ich allerdings nicht sagen. Mir scheint das  Freibad auf der Seine : Joséphine Baker, ist aber einen Besuch wert, solltet ihr im Sommer in Paris sein.

Meine erste Begegnung mit Paris war so speziell und besonders, dass ich Paris seitdem tief in meinem Herzen trage.

Natürlich gibt es viele aufregendere Städte. Aber Paris braucht nicht soviel Aufregung, Paris ist und bleibt einfach schön! Bildschön wie ein Gemälde und hier und da auch etwas museal aber nie eingestaubt. Mag sein, dass die Start-up Szene hier etwas langsamer tickt und das Tempo verglichen mit London insgesamt reduziert ist. Die Pariser essen nicht dauernd im Gehen (sehr angenehm), sondern sitzen in Cafés und Restaurants und sie schauen einem in die Augen und sind einem Flirt nicht abgeneigt. Ich mag das.

Mein Paris – die besten Tipps zum Essen & Geniessen

Meine Lieblingsrestaurants in Paris

Restaurant: Le Relais de l`Entrecote

Egal wie lang oder kurz wir in Paris sind. Wir gehen immer mindestens einen Mittag oder Abend in das „Le Relais de l´Entrecote“ in Paris. Diesen Tipp habe ich von einer Französin, die selbst lange in Paris gelebt hat.

 

Da es nicht möglich ist zu reservieren, kommt man ca. eine halbe Stunde vor Öffnung des Restaurants und stellt sich wie alle anderen voller Vorfreude in die Schlange. Pünktlich mittags um 12 und abends um 19 Uhr öffnen die Türen und alle Tische werden besetzt. Natürlich kann man auch später kommen, aber zumindest am Abend, kann es sein, dass man nicht vor 21 Uhr einen Tisch bekommt.

Es gibt nur ein Menü für alle. Ein kleiner Salat und danach Pommes Frites mit Entrecôte in einer Sauce, die sagenumwoben ist. Es kursieren im Internet Videos über die Herstellung und niemand kennt das wirkliche Rezept. Wer diese Sauce einmal gegessen hat, wird verstehen, warum das Entrecôte immer unsere erste Anlaufstelle in Paris ist. Es gibt drei Restaurants in Paris – wir kennen alle und sie unterscheiden sich nicht. Sucht Euch das für Euch am besten gelegene aus und genießt!

 Café Paris-London –

Lieblingsbistro, denn Croque Monsieure gehört zu Paris und Croque Madame auch!

Hier habe ich vor vielen Jahren meinen Geburtstag gefeiert. Ganz spontan und sehr ungeplant. Ich wurde entführt und mit dem Auto über Amsterdam, Brüssel pünktlich zum Feiern meines Geburtstag in meine Lieblingsstadt gebracht. Dort hatten Freunde in diesem netten Restaurant reserviert und mich mit einem tollen Abend überrascht. Seitdem liebe ich diesen Platz. Ein simples Bistro indem man von morgens bis spät in die Nacht gute Bistro Küche serviert bekommt. Die Lage an der Oper ist perfekt zentral und wir landen jedes Mal bei einem Paris Besuch dort zum Energie tanken.

Restaurant im Centre Pompidou: „George“ – wenn sich Kunst und Aussicht treffen!

Ich liebe Paris von oben! Und ich liebe das Museum Centre national d’art et de culture Georges-Pompidou, umgangssprachlich auch Centre Pompidou genannt. Es wurde nach einer fünfjährigen Bauzeit am 31. Januar 1977 auf Initiative des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou von den Architekten Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini entworfen. Die Architektur hat mich insbesondere wegen der langen außen am Museum laufenden Rolltreppen schon als Kind fasziniert.

Restaurant George auf dem Dach des Centre Pompidou

Keine Frage ist das Museum einen Besuch wert. Wer nicht ausreichend Zeit für das Museum hat, der sollte im obersten Stockwerk im Restaurant Georges den Blick und das wunderbare spacige Interiore geniessen. Das Restaurant hat auch eine große Aussenterrasse. Dort kann man auch nur einen Drink nehmen.

Essen in Paris mit Blick auf die Stadt – Dachterrassen in Paris

Galeries Lafayette Paris Hausmann 

Mein Mann hat mich ein andermal vor vielen Jahren mit einem Wochenende in Paris überrascht. Wir ließen die noch sehr kleinen Kinder bei Freunden und erlaubten uns eine erste kinderfreie Zeit seit der Geburt unserer Tochter. Mir fiel es schwer loszulassen, aber Paris hatte mich sofort in seinem Bann. Wir kamen an und verbrachten den Tag auf einer traumhaften Dachterasse mit Blick über ganz Paris. Allein dafür hatte sich die Reise schon gelohnt. Leider gibt es diese Terrasse nicht mehr. Das wunderbare Kaufhaus La Samaritaine wurde 2005 wegen Einsturzgefahr geschlossen. Ein Jammer. Anscheinend wird dort demnächst ein Luxushotel anstehen.

Wir haben zum Glück eine Alternative gefunden. Die Dachterrasse des Kaufhauses Galeries Lafayette. Ich liebe dieses Kaufhaus sehr, vor allem wegen seiner fantastischen Schuhabteilung im Untergeschoss. Nun hat diesen Sommer auf der Dachterrasse das Restaurant Créatures eröffnet. Toller Blick, cooler Küchenchef und genau der richtige Platz, um sich nach einer Shopping Tour für die nächsten Etappen zu stärken. Jeden Tag geöffnet bis nachts um eins mit Blick auf den Eifelturm.

Wer zwischen Schuhabteilung im Untergeschoss und Dachterrasse eine kurze Verschnaufpause braucht, dem sei das Café unter der Kuppel in der Galerie Lafayette empfohlen. Ein Traum dieses Kaufhaus, selbst für Shopping Muffel.

Brasserie Printemps

Direkt neben der Galerie Lafayette befindet sich mit Übergang das Kaufhaus Printemps. Hier gibt es ein sehr schönes Restaurant / Café direkt unter der Kuppel. Wunderschön und so sehr Paris. Die Jugendstil Kuppel  ist über 100 Jahre alt und ich gehe bei (fast) jedem Paris Besuch dort einen Crémant trinken. Gegessen haben wir dort bisher nur Kleinigkeiten oder Kuchen. Die Preise sind für das Ambiente okay und man kann sich herrlich erholen vom Shopping bevor man auf die Dachterasse im nebenan liegenden Kaufhaus Galerie Lafayette zum nächsten Päuschen schlendert – oder umgekehrt.

Restaurant / Bar KONG – zwischen Tokyo und Paris

Dieses Restaurant hat mich immer fasziniert. Es schwebt wie ein Raumschiff auf dem 5. Stock eines Eckhauses und bietet einen tollen Blick u.a. auf die Pont Neuf und ein faszinierendes Ambiente. Anscheinend ist es derzeit sehr hipp bei den Parisern. Reservierung erforderlich.

Das KONG gibt es schon viele Jahre und hier sieht man, dass Paris in Sachen „Coolness“ vielen anderen Städten voraus war.  Das KONG wirkt wie eine riesige verglaste Dachterrasse oder ein gläsernes Raumschiff. Nach dem Essen wird es zur BAR.

Dachterrasse des Institut du Monde Arabe (IMA – Institut der arabischen Welt) mit Cafe! 

Das moderne Gebäude bietet einen der schönsten Blicke auf Notre-Dame de Paris und ist für sich schon ein tolles Gebäude. Ohne sich für die Ausstellungen anstellen zu müssen, kann man kostenlos mit dem Aufzug in die 9. Etage fahren.  Dort gibt es das Restaurant le Zyriab – ein nobles arabisches Restaurant sowie einen Salon de Thé (Café) für einen Kaffee oder Tee am Nachmittag. Aber man kann auch nur von der Terrasse die einzigartige Aussicht auf Notre-Dame, die Seine und die Ile Saint-Louis genießen. An klaren Tagen reicht der Blick bis zum Geschäftsviertel La Défense,  zur Basilique Sacré Coeur und durch die Fenster der nebenliegenden Etage kann man den Eiffelturm erahnen.

Chillen mit tollem Blick auf den Eiffelturm

 

Dachterasse: Maison Blanche Terrasse Montaigne

Von dieser Terrasse auf dem Dach des Théâtre des Champs-Elysées an der renommierten Avenue Montaigne, hat man einen tollen Blick auf den Eifelturm. Ich bin ein großer Fan des Eifelturmes, weil er so erhaben und majestätisch wirkt. 

Das Restaurant Maison Blanche ist auf zwei Ebenen angelegt: Die erste Ebene besteht aus einem Speisesaal entlang einer spektakulären Fensterfront mit einem wunderschönen Blick auf den Pariser Westen. Die obere Etage, das „Mezzanin“ bietet  Aussicht auf die gesamte Pariser Stadtlandschaft und punktet mit einer phosphoreszierenden Bar. Ausserdem gibt es noch eine zweite Terrasse (die Terrasse George V.) direkt unter dem funkelnden Eiffelturm.

Les Restaurants de Palais de Tokyo

Gut Essen & Kunst an einer Adresse – unweit vom Eifelturm – Lieblingsplatz!

Wann immer wir in Paris sind  und egal wie spät es ist, ich muss bevor ich ins Bett falle, den Blick vom Palais de Chaillot auf den Turm der Türme geniessen und die Atmosphäre auf dem Platz spüren. Um dies zu tun, steigt man am besten an der Metro-Haltestelle Trocadero (M6 oder 9) aus und folgt dem Licht und den Menschenmassen.

Nach oder vor unserem Blick vom Palais de Chaillot auf den Eifelturm besuchen wir immer den Palais de Tokyo. Er wurde1937 anlässlich der Weltausstellung errichtet und befindet sich unweit des Trocadero und des Eiffelturms. Der  interessante sehr monumentale Bau wurde im April 2012 von den Architekten Anne Lacaton und Jean-Philippe Vasall vollständig renoviert. Er beherbergt eines der größten Zentren für Zeitgenössische Kunst in Europa. Außerdem bietet das Palais de Tokyo zwei Restaurants:

In beiden Locations kann man lunchen, aber auch sich bis nachts um zwei Uhr oder länger an der Bar von den vielen Eindrücken des Tages erholen. Im Restaurant Les Grands Verres gibt es Sonntags für € 39.-  Brunch. Das passt sehr gut, denn wenn man Glück hat, ist gegenüber auf der Avenue du Präsident Wilson ein schöner Floh- und Kunstmarkt „Antiques-Brocante“, der Spaß macht.

Oder man geht noch kurz in den Ostflügel des Palais de Tokyo. Dort ist das sehr sehenswerte  Museum für Moderne Kunst der Stadt Paris untergebracht mit interessanten Ausstellungen.

Hotel Restaurant Costes in der Rue Saint Honoré

Ich liebe die Rue Saint-Honoré. Sie ist für mich das Herz der Stadt. An einem Ende sitzt der Präsident umgeben von den großen Modeschöpfern wie Hermès und am anderen Ende, fast schon am Centre George Pompidou,  der 1,8 Kilometer langen Strasse ist es weit weniger elegant, dafür voller prallem Leben. Dazwischen der Place Vendôme – wenn man Glück hat mit Kunst geschmückt. Unerwartet entdeckte ich beim abendlichen Spaziergang auf dem Weg zum Restaurant einen Kürbis der Künstlerin Yayoi Kusama mitten auf dem königlichen Platz Vendôme – toll!

Es gibt einige gute Restaurants entlang des Weges. Von außen nicht erkennbar als Restaurant ist das Hotel Costes. Sehr chic, lecker, nicht ganz billig aber besonders. Ich höre sehr gerne die Musik der DJ´s vom Hotel Costes. Das Restaurant lädt ein seine Higheels aus dem Schrank zu holen. Getanzt wurde zwar nicht, aber das Publikum sah so aus, als ob es das noch vor hätte. Schön anzusehen.

Das Paris der Literaten:  – Café de Flore , Brasserie Lipp und Les deux Magots

Ohne in einer Brasserie in Paris gegessen zu haben ist, wie in München keinen Biergarten zu besuchen. Natürlich sind die Brasserien inzwischen alle von Touristen bevölkert, aber dennoch lohnt es sich. Mir gefällt am Besten die berühmte 1880 gegründete Brasserie Lipp in dem wunderschönen Saint-Germain. Natürlich verkehrten hier Staatsmänner und Literaten wie in allen berühmten Brasserien und Cafés von Paris.

Paris – Brasserie Lipp

Paris – Café de Flore

Den Café danach trinke ich dann am liebsten im gegenüber der Brasserie Lipp gelegenen legendären Café de Flore und stelle mir vor, wie einst hier Simone de Beauvoir, Jean-Paul Sartre und Albert Camus geistreiche Gespräche führten. Natürlich ist das Café de Flore überteuert und es kommen auch nicht mehr nur Literaten, aber einige gibt es immer noch, wenn man Glück hat.

Paris Saint Germain: Das Paris der Intellektuellen

Les deux Magots

Am allerbesten kann man den Flair von Saint Germain allerdings im Les Deux Magots erleben. Das Café ist mindestens so berühmt wie das Café Flore, denn hier trank schon Ernst Hemingway seinen Whiskey. Ich liebe Whiskey und dieses Café, das eine wunderbare Terrasse direkt gegenüber der Kirche von Saint-Germain-des-Prés bietet.

La Palette

Das „La Palette“ ist ein lautes traditionsreiches sehr altes Bistro, in dem man noch viele „Einheimische“ findet. Mein liebstes Bistro in Paris! Perfekt für einen Imbiss oder Drink. Fasziniert bin ich jedes Mal von der winzigen Küche aus der erstaunlich leckere Sachen kommen. Ohne Zweifel einer meiner liebsten Paris-Plätze!

Berühmte Brasserien in Paris

In der Brasserie La Coupole verkehrten in den 1920er-Jahren Maler wie Chagall, Picasso und Dalí. Der Art-déco Tempel ist die größte Brasserie von Paris. Hier kann man tagsüber auch nur einfach einen Café trinken. Mir persönlich gefallen sowohl die Brasserie Loipe als auch die Brasserie Bofinger in der Nähe der Bastille besser.

Die Brasserie Bofinger beeindruckt durch ihre Glaskuppel und ihre Etageren voller Meeresfrüchte – Choucroute de la mer. Ausserdem ist Sauerkraut mit Fisch und Meeresfrüchten hier sehr beliebt.

Paris, der Louvre und das Café Marly und Restaurant LouLou

Neben dem Eiffelturm besuche ich immer auch den Platz vor dem Louvre. Ich liebe diesen Platz und den Blick auf den auch als Vorgarten des Louvre bekannten Barockpark „Jardine des Tuileries“.

Einen wunderbaren Blick auf den Louvre hat man von dem chicen Restaurant Café Marly. Einer meiner absoluten Lieblingsplätze. Ein Drink hier auf der Terrasse in der Abendsonne mit Blick auf den Louvre ist sehr besonders, sehr Paris und leider teuer.

Sehr schön ist außerdem, das ums Eck gelegne Restaurant LouLou. Sehr stillvoll, tolle Lage und wunderbare Blicke sowohl innen als auch außen. Ich habe noch nicht dort gegessen, aber Freunde und die gehen bei jedem Paris Besuch dorthin.

Alain Ducasse – Restaurant Spoon

Alain Ducasse führte 2013 als einziger Koch drei Restaurants mit drei Sternen. Mehr braucht man zu ihm eigentlich nicht zu sagen. Er betreibt zwei Kochschulen, schreibt Bücher, besitzt Restaurants und Bistros auf der ganzen Welt und sagt in einem Interview mit DER ZEIT „Kochen ist wie Radfahren“. Ich liebe seinen simplen Kochbücher Natur I , Natur II & Desserts und habe alle drei hier besprochen. Nun war ich sehr gespannt in seinem Bistro Spoon zu essen. Ich komme auf jeden Fall wieder und esse als Vorspeise und Hauptspeise Dessert. Das Essen war insgesamt sehr gut, aber die Deserts waren fantastique und sehr ausgefallen.

Ducasse hat auch ein Restaurant auf der Seine. Und auf seiner Website kann man immer den aktuellen Stand seines Imperiums erfahren:  34 Restaurants und 9 Bars mit insgesamt 20 Michelin Sternen auf 3 Kontinenten bzw. 7 Ländern mit 2.000 Angestellten. (Stand 2019) Ach ja, Schokolade macht er auch. Einer seiner Chocoladen Läden ist direkt bei Café Flore ums Eck.

Paris, Notre Dame, die Seine Inseln und ein Eis bei Berthillon

Egal wie kurz mein Aufenthalt in Paris ist, ein Eis auf der Isle Saint-Louis – dem ältesten Stadtteil von Paris – mit einem Eis beim besten Eisladen von Paris ist immer drin. Am liebsten laufe ich von der wunderbaren Kirche Notre-Dame durch eine Grünanlage durch das Gewirr der Gassen bis zur Brücke zur Ile Saint-Louis. Auf der Brücke herrscht immer pralles Leben – Akrobaten und Musiker zeigen ihre Kunststücke. Dann ein Bummel entlang der Rue Saint-Louis-en-Ile. Hier gibt es wunderbare kleine Geschäfte und ich und meine Tochter kaufen hier jedesmal Ohrringe. Ohne einen Ohrring von dort verlassen wir Paris nicht. Und ohne ein Eis Berthillon genossen zu haben auch nicht!

Das Schlendern über die Brücke ist immer wie Statist sein in einem Paris Film. Tolle Strassenmusik, romantische minutenlange spontane Knutschereien und, und, und. Eines der ältesten Restaurants Paris – das Vieux Paris – existiert seit 1512 auf der Insel. Jedes mal mache ich hier ein Foto und vergesse dann dort Essen zu gehen. Bald ,-)

Brunchen in Paris – Restaurant La Gare

Ich gehe in der Regel lieber Lunchen als Brunchen, aber manchmal geht ja beides wunderbar ineinander über insbesondere an Sonntagen. Eine besondere Location zum Brunchen am Sonntag ist das Restaurant La Gare, ein ehemaliger Bahnhof im 16ème Fussläufig zum Eifelturm. Jeden Sonntag von 12 h – 15:30 h Brunch, ansonsten sehr schönes Restaurant und Café auch unter der Woche .

Ein perfektes Wochenende in Paris – meine Tipps im Überblick:

Ich habe diesen Post für eine sehr liebe Freundin, die übers Wochenende das erste Mal in Ihrem Leben für 3 Tage nach Paris reiste im Jahr 2015 angefangen zu schreiben. Seitdem ergänze und aktualisiere ich ihn. In drei Tagen kann man zwar viel Paris erleben, aber dennoch nur einen Bruchteil dieser faszinierenden Stadt kennenlernen. Es gibt soviel schöne Plätze zum Verweilen, Bummeln, Kunst genießen oder gut zu essen.

HOTSPOTS für ein perfektes Wochenende in Paris:

Der Blick von oben:

Dinner & Lunch oder Drink

Spaziergang mit Kulinarik durch Saint-Germain:

Eifelturm und Palais de Tokyo

Louvre und das Café Marly

Notre Dame, Ile Saint Louis und Berthillon

Ein Spaziergang durch das Marais

Jugendstil gehört zu Paris

Sonntags Brunchen in Paris

Trend-Restaurants 2019/2020 Paris ? Diese probiere ich bald:

Ich habe diese Restaurants noch nicht ausprobiert, aber sie stehen auf meiner Liste für den nächsten Besuch.

Im 11. Arrondissement hoch gelobt mit einem besonderen Konzept. Talentierte junge Köche dürfen sich hier das erste Mal als Chefkoch beweisen. Das Restaurant will als Sprungbrett dienen. Ich bin gespannt!

Französische Tapas  – „Bistronomie“  Konzept mit kleinen Gerichten zu moderaten Preisen. Schöne Bohème-Atmosphäre wird geschrieben – das klingt verlockend! Nur abends geöffnet.

Balagan heißt auf hebräisch Verwirrung. Tolles Wort und scheinbar ein etwas chaotisches aber sehr schönes und gutes isrealisches Restaurant. Erinnert mich an Tel Aviv – oh ja, das Essen dort liebe ich sehr. Nächstes mal Balaganische Verwirrung in Paris 😉

Hotel & Restaurant mit schönem Innenhof.

 

Und natürlich muss man ein paar Macarons bei Ladurée essen:

Macarons von Ladurée Paris überzeugen sogar Macarons Skeptiker wie mich. Lust auf Rezepte aus der berühmtesten Konditorei der Welt?

Und wer etwas mehr Zeit hat, der sollte das

FRANK GEHRY LOUIS VUITTON ART MUSEUM

besuchen. Architektur von Frank Gerry und immer sehr sehenswerte Ausstellungen und monatliche Konzerte. Bald mehr dazu in einem eigenen Artikel.

Was bleibt für den Moment zu sagen? 

Paris – je t´aime! 

 Lust auf mehr kulinarische Reisen? Dann gerne hier entlang:

Kulinarische Reisen

Au Revoir – Je serai de retour bientôt!

 

 

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1 comment

Chris 17. Mai 2018 - 15:17

Paris – Je t’aime je t’aime

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