Shakshuka – ein Wohlfühlklassiker
Shakshuka ist so ein Gericht, das man einfach lieben muss: Tomaten, Paprika, Zwiebeln, ordentlich Gewürze – und Eier, die direkt darin stocken. Ursprünglich aus Nordafrika, vor allem Tunesien und Libyen, hat es seinen Siegeszug bis nach Israel geschafft, wo es heute fast schon Nationalgericht ist. Kein Wunder, denn es ist simpel, sättigend und macht sofort gute Laune.
Klar ist: Jede Shakshuka sieht ein bisschen anders aus – die einen schwören auf Chili, die anderen auf Kreuzkümmel, manche geben sogar Feta oder Spinat dazu. Aber die Basis ist immer gleich: Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Gewürze und Eier. Fertig ist das Wohlfühlgericht.
Und wer in Europa unterwegs ist, stößt auf Gerichte, die Shakshuka ziemlich ähnlich sind: In Andalusien zum Beispiel gibt es huevos a la flamenca – Eier in Tomaten-Paprika-Sauce, meist mit Chorizo, Erbsen oder Schinken. Eine spanische Variante im Geiste, wenn auch mit ganz eigenem Charakter.
Ich persönlich?
Esse Shakshuka leidenschaftlich gern – koche es aber irgendwie nie selbst.
Umso besser, wenn andere das für mich übernehmen. Neulich zum Frühstück bei Freunden: Wir standen vor einer langen Fahrt, also gab’s Shakshuka als Grundlage. Und dieser Duft, wenn man frisch geduscht aus dem Bad kommt und die Pfanne schon blubbert … unbezahlbar. Seitdem habe ich mir fest vorgenommen: Ich steige jetzt auch selbst in die Shakshuka-Kocherei ein. Mal sehen, ob’s klappt! Aber ich bin da sehr optimistisch, denn das Rezept hier ist super einfach und köstlich.
Das Rezept habe ich mir direkt gesichert und das vom Abendessen davor auch für eine kleine Küchenhocker-Reportage. Klar ist: Jede Shakshuka sieht ein bisschen anders aus – die einen schwören auf Chili, die anderen auf Kreuzkümmel, manche geben sogar Feta oder Spinat dazu. Aber die Basis ist immer gleich: Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Gewürze und Eier. Fertig ist das Wohlfühlgericht.
Shakshuka nach Art von Ina
Ingredients
- • 2 rote Zwiebeln, in schmale Spalten geschnitten
- • 2 große Spitzpaprika in dünne Ringe geschnitten
- • 250 gr. Frische Cherrytomaten
- • kl. Dose Tomaten
- • 1 TL Cumin, gemahlen
- • 1/2 TL Piment,gemahlen (falls vorhanden)
- • 1 TL gemahlener Rosenpaprika, mild
- • 1 Messerspitze Nelken, gemahlen (nicht unbedingt)
- • Chiliflocken nach Belieben
- • 4 Eier
- • einige Korianderzweige, grob gehackt
- • Salz aus der Mühle
- • Halber TL Zucker oder Ahornsirup
- • 2-3 EL Olivenöl
Instructions
- Olivenöl erhitzen und Zwiebeln langsam glasig dünsten
- Cumin, Piment, Paprikapulver und Nelken dazu und kurz mit dünsten Paprikastreifen hinzufügen und anrösten. Sirup mit andünsten.
- Cherrytomaten dazugeben und wenn diese weich sind, die Dosentomaten dazuschütten. Mit Salz, und Chilli-Flocken abschmecken und alles ca 20 Min. Einkochen lassen.
- Vier Mulden bilden und jeweils ein Ei wie ein Spiegelei hineinsetzen.
- Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Temperatur solange garen, bis das Eiweiss gestockt ist. Eier salzen.
Nach Belieben mit frischem Koriander oder frischer Petersilie bestreuen und mit Baguette oder Foccacia servieren.
Köstlich auch mit selbstgbackenem Nuss-Saaten-Brot.
Shakshuka hat viele Gesichter
Spannend ist, dass Shakshuka in verschiedenen Ländern ihr eigenes Gesicht bekommt:
Varianten der Shakshuka
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Tunesien & Libyen: Hier liegt der Ursprung – kräftig gewürzt und gerne mit Harissa richtig schön scharf.
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Israel: Fast schon Nationalgericht. Oft mit Feta, frischen Kräutern oder Spinat verfeinert.
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Marokko: Deftig mit Kartoffeln oder Merguez-Würstchen.
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Türkei: Sehr ähnlich ist Menemen – milder, mit viel Paprika und oft ohne scharfe Gewürze.
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Spanien (Andalusien): Nicht Shakshuka, aber verwandt: Huevos a la flamenca – Eier in Tomatensauce mit Chorizo, Erbsen oder Schinken.
Und was bedeutet der tolle Name Shakshuka?
Shakshuka bedeutet übersetzt so viel wie „Mischung“ oder „Durcheinander“ – was perfekt passt, denn am Ende landet alles gemeinsam in der Pfanne und wird zu einem köstlichen Ganzen.
Gut zu wissen
Shakshuka ist nicht nur köstlich, sondern auch ziemlich gesund. Die Eier liefern hochwertiges Eiweiß und langanhaltende Sättigung, die Tomaten stecken voller Vitamin C und Lycopin, und Paprika bringt zusätzlich Nährstoffe und Antioxidantien in die Pfanne. So weit, so klassisch.
Spannend wird es, wenn man das Ganze durch die Brille der aktuellen Ernährungstrends betrachtet – zum Beispiel durch die von Tim Spector, dem bekannten Ernährungswissenschaftler. Er betont immer wieder, wie wichtig Vielfalt auf dem Teller ist: Je bunter, desto besser für unsere Darmflora. Genau das liefert Shakshuka von Natur aus – eine bunte Mischung aus Gemüse, Gewürzen und Protein. Ein perfektes Beispiel für „Essen, das satt macht und gleichzeitig unser Mikrobiom happy macht“.
Mit anderen Worten:
Shakshuka ist nicht nur Soulfood, sondern auch ein echtes Darmflora-Deluxe-Gericht.
Wenn Euch mein Rezept gefallen hat, dann freue ich mich sehr über eine positive Bewertung! Einfach jetzt ganz rechts auf “5 Sterne”klicken. Ganz lieben Dank!



2 comments
Herzlichen Dank! Von mir 5 Sterne (klappte da oben nicht) und es war hammermässig lecker! Hatte ich früher schon öfters gekocht und irgendwie war’s mir entfallen…du hast mich wieder drauf gebracht, super!!
Herzliche Grüße aus Andalusien 👍😋🍀💕🌹
Angie
Das freut mich – lieben Gruss nach Andalusien!