Kunst-Spaziergänge in Berlin

Der Weg ist das Ziel und führt zur Kunst. Es gibt sie – die Kunst außer Haus, quasi to go. Skulpturen stehen überall im öffentlichen Raum. Galerien lassen vermehrt die Lichter an, machen ihre Schaufenster zum analogen Ausstellungsraum. Außerdem gibt es im Grunewald eine Ausstellung zu entdecken. Wir bewegen uns zu viel im Digitalen; also los jetzt – ab an die frische Luft zum Kunst schauen. Plus: Zwei Buchtipps.

written by Gastautorin Juliane Rohr 6. Februar 2021

Die Kunst des Gehens

Das war der Titel einer Ausgabe der Kunstforum im März 2020. Wie wegweisend für das vergangene Jahr. Dabei war das zu diesem Zeitpunkt sicher noch niemandem aus dem Redaktionsteam der Kunstzeitschrift klar. Sinnlich, anarchisch und eigensinnig war der Untertitel, besprochen wurden 30 Bildpaare und Gedankengänge zur Ästhetik des Gehens. Ein kurzer Ausflug in andere Spazierwelten, die von  Ernst Ludwig Kirchner, Henri Cartier-Bresson oder Christo hin zu Joseph Beuys, Fischli & Weiss und Videokunst von Guido Van der Werve.

Für die Gesundheit

Bewegung ist schlicht und einfach gesund. Baut Stresshormone ab, hilft bei der Durchblutung des Gehirns und kurbelt Denkprozesse an. Obendrein ist Gehen umsonst zu haben. Im Januar hat es der Spaziergang im Lockdown sogar in einen Beitrag des heute journal geschafft, als das Einzige, was uns allen momentan noch bleibt – in dieser

Welt im Stillstand.

Wir müssen weiter durchhalten, gemeinsam verzichten, uns an die AHA-Regeln halten. Museen und Galerien bleiben weiterhin zu. Ach, die Besuche in der Kunst fehlen mir sehr. Welch Glück! Diesen Monat mache ich mich zu Fuß auf den Weg in die Kunst inspiriert von der Kunstforum-Ausgabe über das Gehen.

Leider habe ich nur Tipps in Berlin, Covid-19 bedingt hat Reisen gerade keinen Lauf. Wir stecken gemeinsam fest. Träume jetzt – reise später. Oder aber losgehen, wo man gerade ist, gucken und danach neugierig nachschauen (im Worldwide web), was für Kunst den Weg gekreuzt hat. An jedem Ort findet sich schließlich Kunst im Stadtraum. Das Flanieren schult nun mal auch den Blick fürs Detail, weil der Alltag so seltsam entschleunigt ist. Viel Spaß!

Ist das Kunst? Am Eingang zum Spreebogenpark ist dieser rostige Stahlklotz platziert.

Ein Kunstwalk im Regierungsviertel

Start mit einer Ikone

Mein erster Spaziergang findet durch das Regierungsviertel statt. Plötzlich entdecke ich Kunstwerke, die mir in der Hektik vor der Coronakrise nicht weiter aufgefallen sind. Ein perfekter Startpunkt ist das Haus der Kulturen der Welt. Vor dem Kongressgebäude – von Hugh Stubbins in den 50er Jahren gebaut – schwebt scheinbar schwerelos ein Schmetterling über dem Spiegelteich. Er stammt von Henry Moore. Die Arbeit an Large Divides Oval: Butterfly war übrigen sein letztes Werk. Der britische Bildhauer starb kurz nach seiner Fertigstellung im August 1986.

Gut sichtbar von allen Seiten flattern drei Flaggen der Reihe Wir sind das Volk von Hans Haacke auf der Aussichtsterrasse des ikonischen Gebäudes. Ein Überbleibsel der art week im Oktober vergangenen Jahres. Wie schön, dass sie noch für alle sichtbar, vor sich hin wehen dürfen.

Konzeptkünstler Hans Haacke zeigt an der schwangeren Auster Flagge

Skulpturen aus Stahl

Vor dem Kanzleramt steht, leider hinter dem Zaun, aber gut sichtbar, die Stahlskulptur des baskischen Bildhauers Eduardo Chillida. Sie wurden von einem Münchner Sammlerpaar in Auftrag gegeben, bezahlt und als Dauerleihgabe vor dem Gebäude aufgestellt. Berlin heißt das Werk und die aus den beiden Blöcken ragenden Arme berühren sich mal und mal nicht. Das Wechselspiel ist genaues Hinschauen wert. Koinzidenz mit Moore: auch dies ist eine letzte Arbeit eines großen Bildhauers.

Wilder Kunstmix

Vorbei am Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags, wo im Innern allerlei Kunstwerke hängen und zu normalen Zeiten auch besichtigt werden können. Angela BullochEllsworth Kelly und die andern müssen aber auf Publikum warten.

Es geht links am Gebäude entlang Richtung Fußgängerbrücke Richtung Spree. Auf dem Teilstück versteckt sich in den zum Weg hin offenen Höfen Kunst. Unter anderem die Raumskultur BFD bündig fluchend dicht von Franka Hörnschemeyer. Die rot und gelb lackierten Eisengitter ergeben ein Labyrinth – in dem scheinen wir uns momentan auch zu befinden. Ich will raus!

Licht versus Wintergrau

Und so laufe ich weiter über die kleine Brücke, die ich in diesem Jahr tatsächlich zum ersten Mal überquert habe. Uups, ich lebe inzwischen seit 18 Jahren in Berlin. Von hier aus kann man über die Spree und in die Gebäude hineinschauen.

Zudem hat man einen super Blick auf den Mann auf der Leiter von Neo Rauch. Hoffnungsvoll grün leuchten zwei 10 Meter hohe Neonlichtskulturen in das Berliner Grau. Spannend – die Männer scheinen mir zu zuwinken und je nach Spiegelung im Fenster sind sie sogar zu dritt. Die bunten Lampen in der Kantine direkt am Wasser setzen farbenfrohe Akzente on top.

Bunte Lichtblicke und Neo Rauchs Neonmann

Bilderrausch

Weiter geht es zu Imi Knobel und Christo. Beide hängen im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus sind durch die großen Scheiben für die Fussgänger gut einsehbar. Die vierteilige Installation Rot Gelb Weiß Blau 1-4 von Knoebel, einem Schüler von Joseph Beuys, trifft auf ein großes Bild des 1995 verpackten Reichstag von Christo. Herrlich, das hat was von einem Museumsbesuch mit wildem, nicht kuratiertem, zeitgenössischen Kunstmix.

Im Außenraum des Parlamentbaus sind zudem Skulpturen von Marino Marini und Tony Cragg zu finden. So viel sei zur erfolgreichen Suche verraten: Beide sind dem Fluss zugewandt und stehen am Ende von längeren Treppen.

Erinnerung an Christos verpackten Reichstag

Der Meese am Grill

Wild und zeitgenössisch geht es weiter. Entlang an der Spree Richtung Grill Royal. Das Restaurant nutzt den Lockdown zum Renovieren, aber ein Bild von Jonathan Meese hängt gut sichtbar im Außenraum neben der Treppe Richtung Museumsinsel.

Von hier aus schlendere ich weiter zum Bodemusem, wo mich Herkules Köpf von Markus Lüppertz  in Staunen versetzt. Wie oft bin ich hier schon gewesen? Die Skultur ist mir jedes Mal entgangen. Letzte Station ist das Palais Populaire. Dort steht derzeit die großartige Scherenskulptur von Valie Export. Die Doppelgängerin ist ebenso grazil wie bedrohlich. Und ist sicher längere Diskussionen über klischeebehaftete Frauenbilder, Männerängste wie Kastration oder die Schere im Kopf wert.

Galerien-Schaufenster

Spot on!

Galerien sind seit der Schließung des Einzelhandels im Dezember ebenfalls geschlossen. Die Berliner Kunstszene geht neue Wege: Kunst wird gut sichtbar in den Schaufenstern präsentiert und das Licht bleibt abends länger an. Dazu sind an den Fenstern teilweise QR-Codes angebracht für Zusatzinformationen. Es gibt via Code sogar Touren mit den Künstlern, wie bei Wentrup mit dem eloquenten Olaf Metzel (Knesebeckstr 95), der seine gefalteten Skulpturen erläutert. Um die Ecke bei Max Hetzler (Goethestraße 2/3) ist im Fenster eine Skulptur von Hans Josephson zu sehen. Das ist fast museal.

Quasi ums Eck liegt die Galerie Efremidis am Ernst-Reuter Platz. Dort sind die Fenster großzügig mit skulpturalen Objekten von Marte Eknaes, Gerry Bibby und Emanuel Rossetti gefüllt. Auch lohnenswert ist der Sprung zur Galerie Friedmann-Hahn (Wielandstraße 14) und den neuen bronzenen Winding Skulptures von Maximilian Verhas. Es gibt sie pro Entwurf in drei Größen und alle sehen so verdammt gut aus.

Maximilian Verhas Skulpturen durchs Galerienfenster betrachtet

Art keeps going

Weiter geht es zu den neuen Räumen der Galerie Burster (Ludwigkirchstraße 11) dort sind New Neighbours zu sehen. Eine Gruppenschau mit jungen KünstlerInnen wie Manuel Stehli, Christian August oder Maria Schumacher. Am Fasanenplatz ist Mehdi Chouakri zu finden. Der Galerist lädt mit Kunst von etablierten Größen wie Hans-Peter Feldmann, Jonathan Monk und Sylvie Fleury zu einem Erotic Roundtrip (auch in seiner Depandance in der Mommsen- Ecke Bleibtreustraße) .

Bei 68projects beame ich mich in lang vermisste Gefilde. Genauer in den Urlaub in Deutschland. Der griechische Künstler Paris Giachoustidis hat Bilder aus dem Internet auf Leinwand gebannt. Romantische Postkarten geschaffen: Herrlich leuchtende Acrylfarben zeigen saftig grünen Wiesen und tiefblaues Wasser. Ich gerate ins Träumen, wären da nicht doch kleine Störelelemente wie Blitze, Feuer oder Rauchwolken. Diese getrübte Idylle ist entdeckenswert und in Zeiten von C irgendwie so unglaublich auf den Punkt.

Was für ein Ausstellungs-Setting: Urlaub in Deutschland

Charmante Idee

Das Auktionshaus Grisebach hat sich mit dem Schaufenster Projekt (Fasanenstraße 27) etwas besonders ausgedacht. Bis Ende März präsentieren vier KünstlerInnen quasi auf einer übergroßen Leinwand ihre Kunst. Noch bis zum 14. Februar  gibt es jeden Tag von 17 bis 18 Uhr die charmante Performance des Berliner Künstlers Alexander Iskin zu bestaunen.

Pandemie-gerecht ist Alexander Iskin durch die Fensterscheibe vom Kunst-Flaneur getrennt. Per Telefon kann sich das Publikum mit ihm verbinden und Anweisungen geben, was er tun soll. Herrlich mit ihm über die Idee „Jeder Mensch ist ein Künstler“ von Joseph Beuys zu philosophieren, die er mit seinem Kunststück ja aufnimmt. Oder sich Iskins Kunstrichtung, den Interrealismus, näher erläutern zu lassen. In dem Schaufenster von Hinten setzt der Berliner Künstler eine Skulptur immer neu zusammen und dreht Bilder, so wie gerade gewünscht. Endlich mal wieder

Kunst live – wie schön!

Es folgen Gerd Rohling (15. bis 28.Februar), Sarah Illenberger (1-.14 März) und Elvira Bach (15-28. März) , die die Scheiben des Fensters und den Raum dahinter dann mit ihren Ideen bezaubern wollen.

Sonntags geöffnet

Noch mehr Kunst unter dem Motto Sunday open – lights on finden sie hier. Lust auf Mitte? Dort können Kunstvermissende rund um den Rosa-Luxemburg-Platz Neues aus der arty Sehnsuchtswelt in den Fenstern der Galerien suchen: Einfach unter Kunst gegen die Corona-Krise meinen Tipps für Berlins Mitte folgen. Die Galerien sind da, wenngleich sie jetzt andere Kunst von ihren KünstlerInnen als noch im ersten Lockdown zeigen.

Wald- Ausstellung

Extrem wichtig

Für diejenigen, die lieber im Wald als in der Stadt laufen, habe ich noch einen  besonderen Tipp. Klimawandel, Nachhaltigkeit, Zerstörung von Lebensräumen und Ökologie bleiben brennende Themen, die hoffentlich nach der Pandemie wieder in den Fokus rücken. Unser Bewußtsein für die Natur hat sich besonders geschärft. Durch die anhaltenden Diskussionen, Greta und vermutlich auch dank unserer ungezählten walks im Lockdown 2.0.

In der Kunst spielen bedrohliche Szenarien wie steigende Meeresspiegel, zerstörerische Wirbelstürme und andere Umweltthemen längst eine wichtige Rolle. Sie werden von Künstlerinnen wie Joan Jonas oder Monika Bonvicini, auf Biennalen oder im Engadiner Art Talk eindringlich thematisiert.

Klug gemacht

Doch zurück in den Wald, genauer den Grunewald. Wald, Berlin, Klima heißt mein Zufallsfund während meinem letzten, ziemlich ausgedehnten Spaziergang bei Schnee und Sonne. Genauer betrachtet ist das eine Open Air Ausstellung mit Installationen, Holzstehen und allerlei Plattformen. Schon seit Oktober 2020 (bis Ende 2025) kann man neben dem Lauf im Forst hier noch viel erfahren. Dieser Waldlehrpfad ist klug und zeitgemäß gemacht.

Sehr abwechslungsreich wird die Anpassung der Berliner Wälder an den Klimawandel erklärt. Erlebenswert – nicht nur für den eingefleischten Waldschrat. Jetzt nimmt das Ziel tatsächlich durch das Gehen Gestalt an, „der Weg ist die Welt selbst“, sagt der kanadische Künstler Aurel Schmidt. Der vier Kilometer lange Weg zu den Infopoints im Waldwohnzimmer ist in jedem Fall eine belebende Abwechslung in dieser Renaissance der Spaziergänge, die sich ins schier Unendliche ausdehen.

Ein guter Startpunkt ist übrigens der Grunewaldturm. Alle Infos gibt es hier.

Spaziergänge im Kopf

Für alle Nicht-Berliner auf dem Blog habe ich zwei Buch-Tipps, also Gedankengänge zur Kunst.

Zimmer mit Aussicht

Als im Frühjahr 2020 Museen und Galerien schlossen, Messen und Biennalen verschoben und schließlich abgesagt wurden, hat der in Venedig ansässige Verlag lightbox begonnen weltweit Künstler zu bitten per mail ihre Eindrücke in der Krise zu schildern. Lighbox gibt normalerweise zu Messen wie der art basel oder der Biennale in Venedig wunderbare Büchlein heraus, die durch den Kunstdschungel führen.

Nun also dieses hier – in Englisch und Italienisch. Künstler wie Jitish Kallat aus Mumbai oder Susan Kleinberg nehmen den Leser mit auf die Reise in ihre Ateliers, frieren diesen historischen Moment ein. Sie geben Einblicke in ihre Stimmung und Ausblicke in die Zukunft. Ein must have – voller Inspiration und reflektierter Gedanken. Dazu gibt es schöne Porträts von den KünstlerInnen und Abbildungen ihrer Kunst.

Kunst-Ikonen

Es ist das Buch zur Ausstellung Ikonen – Was wir Menschen anbeten in der Kunsthalle Bremen. Natali, als Bremerin hat die Ausstellung mit ihren Eltern noch vor dem ersten Lockdown besucht. Und ich wünschte, ich wäre dabei gewesen, denn inzwischen ist sie nicht mehr zu sehen. Dafür wartet jetzt die Picasso-Connection auf Besucher, aber das ist ein anderes Thema. Schon das Konzept der Ikonen-Schau fasziniert mich: In sämtlichen Räumen des Museums wurde jeweils nur ein Kunstwerk aus 900 Jahren Kunstgeschichte gezeigt. So waren letzendlich in 60 Räumen 60 auratische Bilder, Skulpturen oder Videoarbeiten verteilt.

Eintauchen in das Kunstwerk

war garantiert. Immersives Kunsterlebnis ohne riesiges Spektakel sondern mit Ruhe und Kontemplation. Vom religösen Andachtsbild über die Künstlerikone bis hin zum Popstar kann heutzutage mit dem Begriff Ikone viel gemeint sein.

Nun habe ich das Buch zur Ausstellung und kann es sehr empfehlen. Ausgehend von einer russischen Ikone aus dem 16. Jahrhundert über Masolino de Panicale (Madonna mit Kind, 1423) über  Hilma af Klint (Die Taube, 1915) über   Vincent van Gogh bis zu Joseph Beuys, Katharina Sieverding und Bill Viola. Jedem abgebildeten Kunstwerk folgt eine erhellende Erklärung. So wird der Katalog zu einer Art Kunst-Lexikon. Zudem finden sich lesenswerte Essays über die Macht ikonischer Bilder, Hausaltäre, die Ikonisierung des Ichs oder ikonische Marken. Bitte kaufen!

Preis inkl. MwSt., zzgl. ggf. Versandkosten. Zuletzt aktualisiert am 5. Mai 2021 um 12:53 Uhr. Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Noch ein München-Tipp

Schnell ins Kunstareal, denn bis zum 14. Februar leuchten raffinierte Videoinstallationen Inside/Out von Betty Mü und andere Lichtkunst. Bei der Lichtaktion schlendert das Publikum vom Museum Brandhorst zu den Pinakotheken und dem Königsplatz. Nachzulesen in meinem Januar Blogpost Kunst-Tipps im Winter-Lockdown hier.

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4 comments

Sophie Bader 6. Februar 2021 - 22:16

Mega danke …. jetzt noch einen Spezial-Blog für den BT💋🤣

Reply
Gastautorin Juliane Rohr 6. Februar 2021 - 22:23

DER folgt – versprochen. Nach dem Lockdown.;-)

Reply
Angela Freese 7. Februar 2021 - 10:40

Fantastisch! Danke! Wird alles abgelaufen!

Reply
Natali Borsi 15. Februar 2021 - 17:56

Viel Spaß !

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