Zum 20. Mal: Das Gallery Weekend Berlin 2024

Auf der Suche nach aktuellen Trends in der zeitgenössischen Kunst? Dann ruft das Berliner Gallery Weekend. Bereits zum 20. Mal laden 55 Galerien dazu ein, an spannenden Kunstorten künstlerische Positionen zu entdecken. Hier unsere Highlights.

written by Gastautorin Juliane Rohr 19. April 2024

Kleine Lese-Anleitung 

Immer wieder im Frühling wird ganz Berlin zu einem einzigen, riesigen Kunstlabor. Das Wochenende vom 26. bis 27. April werde ich in Kunst schwelgen, neue Positionen entdecken und mich in Bekanntes vertiefen. Los geht es am Freitagabend. Traditionell haben dann alle teilnehmenden Galerien von 18 bis 21 Uhr ihre Türen geöffnet. Überall auf den Straßen und in den Hinterhöfen vor den Galerien herrscht wunderbare Partystimmung.

Normalerweise erscheint unser Guide ja erst einen Tag vor dem  Start mit unendlich vielen Tipps. Das liegt auch daran, dass ich dann schon an dem ein oder anderen Ort einen kleinen sneak peek hatte. Dieses Mal gibt es den Guide schon eine Woche vorher.  Und der Einfachheithalber sind in unseren Highlights kleine Tour-Hinweise dabei.

Venedig – schon wieder?

Der Grund: Natali und ich sind die Tage vorher für den Blog in der Lagunenstadt unterwegs. Inzwischen zum dritten Mal gemeinsam und eine liebgewonnene Tradition. Dieses Mal tauchen wir in die 60. Ausgabe der Kunst-Biennale ein. Der Titel: Fremde überall.

Wir sind gespannt, allein in der Hauptausstellung warten 332 Künstlerinnen und Künstler aus dem globalen Süden auf uns. Stay tuned!

Bei der 59. Venedig Biennale vor zwei Jahren mit Cosima von Bonin am Hauptpavillon.

Jetzt aber: Berlin Gallery Weekend 2024!

Wir wünschen ganz viel Spaß, tolle Anregungen zum Nachsehen, Neu- und Umdenken in einem langen Kunstwochenende inklusive einem unvergleichlichen

Berlin-ich-lasse-mich-treiben-Flow.

Wie immer gilt: Die meisten Galerie-Ausstellungen feiern jetzt erst ihren Auftakt und sind den ganzen Mai hindurch zu sehen. Allerdings: Der ein oder andere Raum voller Kunst verschwindet nach ein paar Tagen wieder.

1. Die Galerien

… hier, sind folgend streng alphabetisch geordnet und lohnen alle.

– Alexander Levy Galerie

Blog-Follower wissen längst, das ich ein großer Julius von Bismarck Fan bin. Da schweben schon mal riesige Bojen über dem Kopf oder man läuft durch einen Wald getrockneter, plattgedrückter Palmwedel. Zuletzt hat er in der Berlinischen Galerie seine Familiengeschichte decodiert und vor dem Hintergrund der aktuellen Neubewertung deutscher Historie die Verflechtungen von Natur, Philosophie mit der Geschichte beleuchtet. Mehr dazu hier.

Ein Besuch in der Galerie von Alexander Levy ist für mich ein Must-do. In „Grenzen der Intelligenzen“ spekuliert der Künstler über die intellektuellen Fähigkeiten verschiedener Arten. Es geht um Artificial General Intelligence, die ein hochgradig autonomes künstliches System ist. Künstliche Intelligenz in Perfektion also –  noch wurde keine AGI fertig entwickelt. Alles nur eine Frage der Zeit, oder?

Alexander Levy, Alt-Moabit 110, 10559 Berlin

Noch mehr Julius von Bismarck zeigt die Galerie Esther Schipper in den Mercatorhöfen an der Potsdamerstrasse, die den Künstler seit kurzem ebenfalls vertreten. Die Mercatorhöfe sind ohnehin ein To-do beim Gallery Weekend.

Julius von Bismarck bei seiner Ausstellungseröffnung im Mai 2023 in der Berlinischen Galerie.

Noch mehr in Moabit

Unbedingt bei Office Impart vorbeischauen. Die Galerie wurde im April vor sechs Jahren eröffnet und zeigt bereits ab dem 20. April (das Opening ist von 16 bis 21 Uhr) Constant Dullaart – Accepting the Job. 

office impart, Waldenserstraße 2-4, 10551 Berlin.

– Ebensperger

Sehr gespannt bin ich auf die Schau bei Patrick Ebensperger. Erst im vergangenen Herbst hat er seinen Galeriestandort vom Weddinger Krematorium in einen Kreuzberger Bunker verlegt. Allein der ist schon einen Besuch wert. Hier warten Arbeiten von Heiner Franzen und Harry Hachmeister auf ihr Publikum.

Hachmeister begeistert mich schon lange mit seinen überdimensionierten Fitness-Keramiken. Diesen Mal sind Zeichnungen zu sehen.

Franzen überrascht mit unterschiedlichsten Medien. Jetzt wird es Videoarbeiten unter dem Titel Anchors geben. Der Künstler hat zehn Jahre Stücke von NachrichtensprecherInnen gesammelt und collagiert – what a show.

Ebensperger, Fichtebunker, Fichtestraße 6, 10967 Berlin

Und dann gibt es da noch einen neuen, verheißungsvollen Standort: Kapelle. Dort zeigt Gundula Schulze Eldowy Aktporträts. Dazu werden aus der Grazer Diethardt Kollektion Passstücke von Franz West kombiniert

Kapelle in der Waldstraße 52, 10551 Berlin. Die ist übrigens in Moabit – also bequem mit Alexander Levy und office impart machbar.

– Klemm’s

Ein weinendes Auge und ein lachendes Auge gibt es in diesem Monat in der Galerie Klemm’s. Nach zehn Jahren in Kreuzberg wird es ein letztes Mal eine Ausstellung geben. On Flourishing heißt die Gruppenausstellung mit ausgewählten „team-favorites“ und besonderen Arbeiten. So wird einer schönen, intensiven und erfolgreichen Zeit noch einmal eine Bühne geboten.

Die Schau in der Prinzessinenstraße 29 ist bereits ab dem 20. April zu sehen.

In der Leipziger Straße gibt Jonas Roßmeißl mit Streitbildhauerei  den ersten Einblick in die neuen Räume. Mit seinen Arbeiten bezieht er sich auf die Ausstellungsfläche, die noch im Werden ist. Skulpturale Objekte erwarten mich ebenso wie filmische Arbeiten. Sein Thema die Interaktionssysteme zwischen Mensch und Maschine. Ich bin gespannt.

Klemm’s, Leipziger Straße 56-58, Eingang via Jerusalemerstraße, 10117 Berlin, ab 26. April.

– Max Goelitz Galerie

Troika heißt das Künstlerkollektiv aus London, das die Max Goelitz Galerie zum ersten Mal in den Berliner Räumen mit einer Einzelschau zeigt. In anima atma setzen sich die KünstlerInnen mit der Annahme auseinander, dass Pflanzen intelligentes Verhalten und ein eigenständiges Bewusstsein besitzen.

Ich freue mich auf neue Malerei, skulpturale Objekte und eine raumgreifende Installation mit Disteln in einem magisch beleuchteten Pflanzenbeet voller schimmernder Siliziumsteine. Ausserdem zeigt Troika erstmals eine neue Werkserie, die sich mit der Auslöschung wilder Landschaften beschäftigt. Das absurde, diese werden zum banalen Desktop-Hintergrund und so auf digitale Faksimilie reduziert.

Aktuell sind zwei ihrer Skulpturen in der Berliner KW zu sehen. Schon am 30. April eröffnen die drei in Wien im MAK ihre erste Soloschau. Ihre Themen passen einfach zu gut zur in Wien erstmals stattfindenden Klima-Biennale.

Und damit nicht genug: Im Herbst wird es eine Troika Ausstellung in der Langen Foundation in Neuss geben. Pink Noise steht auf meiner to-do-Liste. Stay tuned!  Was für eine Chance hier in Berlin schon vorab und noch tiefer in ihr Werk einzutauchen.

Max Goelitz Galerie, Rudi-Dutschke-Strasse 26, 10969 Berlin – beim Opening am Freitag sind die KünstlerInnen anwesend.  

Cooles Londoner Kunstkollektiv: Troika. Von links: Conny Freyer, Sebastien Noel und Eva Rucki (Foto: Studio Troika)

– Michel Majerus Estate

Let’s Play Majors G3 heisst das Projekt von Cory Arcangel. Der Künstler, Komponist, Autor und Kurator ist seit Jahren Fan des viel zu früh gestorbenen Künstlers Majerus ( (1967 – 2002). Er hat nun über den Estate Zugang zu Majerus‘ digitalem Atelier, sprich seinem Computer, der seit seinem Tod nicht mehr geöffnet wurde. Das Ergebnis ist im Michel Majerus Estate zu sehen.

Das zentrale Werkzeug von Michel Majerus war sein Computer. Hier führte er sein Bildarchiv, verfasste Texte, konzipierte Ausstellungen. Werke von Majerus werden in dem Raum, der mal sein Atelier war, mit den recherchenbasierten Arbeiten von Arcangel kombiniert. Mit dabei ist ein Archiv von Trance-Platten, die auf einer Hörstation angehört werden können.

Spannend, komplex, lustig und erhellend.

Die Eröffnung ist bereits am 25. April von 18 bis 20 Uhr, am 27. April gibt es um 11 Uhr einen Talk mit Cory Arcangel, der übrigens bereits Andy Warhols Archiv decodiert und collagiert  hat.

Michel Majerus Estate, Knaackstrasse 12, 10405 Berlin

Not to be missed

Ganz in der Nähe, in der Christinenstraße 18 – 19/ Haus 9 ist der zweite Standort von neugerriemschneider. Hier gibt es neue Arbeiten von Rirkrit Tiravanija zu erleben. Der Performance- und Aktionkünstler hat seine Zelte in New York abgebrochen, arbeitet künftig wieder in Berlin. Ab September wird es im Gropiusbau eine große Ausstellung mit ihm geben. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es ist jetzt schon hier am Pfefferberg.

– the map Gallery

Ein new kid on the block – und was für eines. Die vermutlich schönsten Galerieräume der Stadt eröffnen ihre zweite Ausstellung pünktlich zum Gallery Weekend.

Das Thema BEAM ME UP TO THE MAGIC ISLAND könnte schöner nicht sein. Auf eine Reise in eine andere Welt geht es mit glitzernden Raketen, frisch geföhnten Pudeln und schallschluckenden Kakteen. Es gibt Kunst, Designobjekte  und Möbel zu entdecken. Ich freue mich auf den Eskapismus und steige beschwingt in eine feminine Welt voller unendlicher Farben und Möglichkeiten.   

the map sind übrigens: Mon Müllerschön, Kunsthistorikerin, Kunstberaterin und Kunstkolumnistin, Andrea von Goetz, Festivalgründerin von sommer, frische. kunst in Bad Gastein, Sammlerin und Galeristin aus Hamburg sowie der Interieur-Spezialist Peter Buchberger, der ebenso wie Mon Müllerschön in München beheimatet ist. Chapeau – was für ein tolles Trio.

the map galleryLinienstraße 10710115 Berlin

Coole Kunst trifft schönstes Interior

Noch mehr art-hopping

In der Linienstraße 155 ist neugerriemschneider zu finden. Dort werden Renata Lucas und Andreas Eriksson gezeigt. Gleich um die Ecke in der Auguststraße empfehle ich Galerie neu mit The Faker von Cosima von Bonin (siehe unser Biennale- Throwback-Foto ganz oben).

Cosima von Bonn schwingt in den Räumen der Galerie Neu

…und die Kunstwerke

Wer noch nicht bei Poetics of Encryption im KW-Intitute of Contemporary Art (Augusttraße 69) war: Da muss man hin! Die  großartige, wegweisende, dystopische und irgendwie eben poetische Ausstellung ist noch bis zum 26. Mai zu sehen. Es geht um Einblicke und Ausblicke in die technologische Landschaft, also KI, QAnon, Influencer-Avatare etcpp. – mit dabei Werke von Troika.

Danach bitte eine kleine Pause in Café Bravo im schimmernden Glas-Pavillon, den der amerikanische Bildhauer Dan Graham (1942 – 2022)  für die KW realisiert hat.

Was für ein schöner Ort – selten ist es im Bravo so ruhig.

– Die „Potse“

Die Potsdamerstraße ein absolutes Highlight während des Kunst-Wochenendes. Jede Menge Galerien tummeln sich mit sehr spannenden Positionen in und um die Mercator Höfe (Potsdamerstraße 77 -87). Es macht Spaß dort auf Entdeckungsreise zu sein. Just go with the flow ab Freitagabend.

Hier ein extra Hinweis auf eine kleine feine Schau, die Conceptstore Besitzer Andreas Murkudis in seinem extra Space in der Potsdamerstraße 98 veranstaltet: Gotthard Graubner. Die Eröffnung ist bereits am 24. April ab 18 Uhr.

– Charlotten-Walk

Und dann ist da noch Charlottenburg, wo sich immer mehr Galerien ansiedeln. Mein Rundgang startet bei Wentrup mit Neuem von Nevin Aladağ. Dann weiter über Max Hetzler in der Goethestraße 2-3 zu Contemporary Fine Arts die Eliza Douglas zeigen. Die Lebensgefährtin von Anne Imhof ist sicher für eine Überraschung gut.

Danach weiter in die Fasanenstraße über Bucholz. Crone, Kornfeld und 68projects zum Fasanenplatz. Dort zeigt die Galerie Friese die Malerin Franziska Holstein und bei Mehdi Chouakri wartet Fredrik Værslev. In seiner Dependance in den  Wilhelmhallen zeigt der Galerist Charlotte Posenenske. I like.

Nicht vergessen um die Ecke vom Fasanenplatz ist in der Schaperstraße 14 noch Meyer Riegger.

Die Liste wird immer länger, an dieser Stelle: STOPP & viel Spaß.

Cool: „Gift“ von Eiiza Douglas, oben links, daneben Franziska Holstein. Unten links Wolfgang Tilmanns bei Buchholz und daneben neue Werke von Nevin Aladag – zu sehen bei Wentrup

2. Und sonst so?

– Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart

Das Foto unten ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da kommt im Hamburger Bahnhof und auf dem Weg in die Kleihueshalle enstanden. Dort wurden gerade 14 Schlüsselwerke der Sammlung von Joseph Beuys neu präsentiert. Dazu werden zeitgenössische Positionen kombiniert. Den Anfang macht die phantastische New Yorker Künstlerin Naama Tsabar.

Aber zurück zu dem Sandberg. Er wird Teil der Schau Attune von Alexandra Pirici sein. Die Performancekünstlerin ist mir auf der 59. Biennale aufgefallen. Ihre vergänglichen menschlichen Skulpturen bleiben für immer im Kopf.

Sie wird die monumentale Historische Halle mit skulpturalen Elementen, Klängen und Live-Performance zum lebendigen Museum machen. Die Eröffnung ist am 24. April ab 19 Uhr und die Performance läuft ab 19.30 bis 22 Uhr –  definitiv bin ich dabei.

Hamburger Bahnhof , Invalidenstraße 50, 10557 Berlin

Noch eine Eröffnung

In der Berlinischen Galerie gibt es ganz neu Kader Attia zu sehen. Die Eröffnung von J’accuse ist am 26. April ab 19 Uhr. Installative Skulpturen von Attia werden mit Collagen von Hannah Höch in den Dialog gesetzt. Spannend!

Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin

– House

Um die Ecke vom neu eröffneten Fotografiska und vom tot gentrifizierten Tacheles, wo Wohnraum irrsinnig teuer ist, gibt es noch ein Stück ehemaliges Berlin.

So ein richtig echtes!

Achtung, es ist dreckig, riecht nach Abriss, Underground und es ist total artsy. Seit dem vergangenen Gallery Weekend finden hier immer wieder Ausstellungen statt. Hier war mal die King Size Bar, also ein Stück Legende, in dem Gastraum und im Hinterhaus ist die Kunst ein doppeltes Erlebnis.

Auf unverputzten Wänden hängen Werke von Joseph Beuys, Margaret Raspé, Sigmar Polke – die Liste ist lang. Dazu gemixt: riesige Prints des amerikanischen Fotografen Jeff Cowen. Er arbeitet in Berlin und war für mich eine Entdeckung. Durch fotochemische Prozesse verändert er seine Porträts, Stilleben und abstrakten Bilder, das sie wie aus einer anderen Zeit wirken.

Séance ist ein absolutes must-see!

House, Friedrichstraße 112 b, den Eingang muss man ein bisschen suchen, aber meistens stehen freundliche Helfer an einer Art Bretterverschlag und zeigen den Weg.

– Paper Positions

Immer wieder gerne erwähnt: die einzige Messe, die Berlin geblieben ist, ist die Positions und im Frühjahr gibt es immer die kleine Schwester –  die Paper Positions. Nicht verpassen! Zum achten Mal zeigen 60 internationale Galerien aus elf Ländern, was moderne Kunst mit dem Material Papier so alles anstellen kann.

Die Paper Positions ist mehr Kunstsalon denn Messe, hat offene Kojen und bietet so die Möglichkeit sich perfekt über Gesehenes auszutauschen. Kunst mit Papier ist einfach großartig und so vielfältig.

Paper Positons,  Franz Straße 33 a-c, 10117 Berlin.

Öffnungszeiten: professional preview 25. April 14 – 18 Uhr (nur mit vip Karte). Eröffnung von  18 – 21 Uhr. 26 April 13 – 18 Uhr, am 27. von 11 – 20 Uhr und am 28. von 11 bis 18 Uhr.

– Recombining Realities: Jorinde Voigt und Charlie Stein

Zwei sehr unterschiedliche Künstlerinnen zeigen gemeinsam ihre Kunst. Wie der Titel schon verrät geht es darum zu zeigen, wie unterschiedlich Realitäten wahrgenommen werden. Jorinde Voigt, Jahrgang 1977, übersetzt in ihrem Werk Melodien oder Literatur in eine bildliche Dimension. Charlie Stein, neun Jahre später geboren, durchforstet für ihre Malerei soziale Netzwerke und digitale Medien.

In ihrer Zwei-Personen-Ausstellung dröseln sie verschiedene Pluralitäten auf – sehr unterschiedlich auf den ersten Blick beide sehr zeitgemäß. Skulpturale Abstraktion versus figurative Gemälde. Nicht verpassen!

Location: Lindenstraße 91, 10969 Berlin, Opening 26. April 18 bis 21 Uhr. Am Samstag und Sonntag von 15 – 19 bzw. 11 bis 18 Uhr geöffnet. Danach nicht mehr on show!

Schau genau

Geballte Künstlerinnen-Power gibt es übrigens ab dem 24. April in der aquabitArt Galerie x Janine Mackenroth x SALOON Berlin in der Auguststrasse 35, 10119 Berlin mit PAR(I)TY WITH US – Die 10 Millionen Dollar Ausstellung.

Künstlerinnen müssen noch mehr Beachtung finden. Leider und auch bei diesem Gallery Weekend werden wieder zu wenige  Werke von Frauen  ausgestellt. Ich gehe ganz sicher hin!

– Sellerie-Weekend

Das Gegenstück zum Gallery Weekend: Das Sellerie Weekend. Hier haben sich freie und kommunale Kunsträume Berlins organisiert. Das Off-Programm kommt frisch und knackig daher. Ich schaue sicher in dem ein oder anderen Raum vorbei.

Es sind 90 spaces und 333 KünstlerInnen zu erleben – eigentlich könnte man auch nur im Sellerie-Weekend rumturnen und Kunst entdecken. Vielleicht eine Idee für die nächste Ausgabe hier im Blog 2025?

Ganz sicher gehe ich zu Die Möglichkeit einer Insel. Nein, damit ist nicht das Sci-Fi-Roman von Michel Houellebecq aus dem Jahr 2005 gemeint. Sondern ein fabelhafter Galeriespace auf der Fischerinsel. Gezeigt wird Carsten Fock mit da stehen wir sprachlos am Fenster. Ich hoffe, ich bleibe nicht ohne Worte, denn sein Werk möchte ich schon lange mal live, und nicht nur auf Instagram sehen.

Möglichkeit einer Insel, Inselstraße 7, 10179 Berlin

Der  Link zu allen Sellerie-Weekened-Orten findet sich unten im Infoteil.

Noch Fragen?

Infos:

Alles zum Gallery-Weekend findet sich HIER

Und alle Orte  zum Sellerie-Weekend

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1 comment

Sophie Bader 25. April 2024 - 16:29

#beautiful #helpful #inspiring

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