Saskias Sommerplatte – Feige, Nektarine & Büffelmozzarella

Saskias sommerliche Platte mit Feigen, Nektarinen, Büffelmozzarella, Basilikum und gerösteten Pinienkernen – einfach, frisch und perfekt als Antipasti.

written by Natali Borsi 17. August 2026

Freundschaften müssen nicht in derselben Stadt stattfinden. Und sie müssen sich auch nicht ständig sehen.

Saskia lebt in Bremen, ich in Berlin. Wir kennen uns seit vielen Jahren, haben Kinder großgezogen, gearbeitet, organisiert, jongliert. Und irgendwann merkt man: Jetzt sind die Kinder groß – und plötzlich ist wieder mehr Zeit da. Auch für längere Besuche.

Das genießen wir sehr.

Wenn Saskia bei mir ist, stehen wir früher oder später gemeinsam in der Küche. Normalerweise mit etwas mehr Ruhe, diesmal eher unter erschwerten Bedingungen. Seit kurzem wohnt Lady Momo bei uns und ein Hundebaby verändert Tagesabläufe, Kochtempo und Aufmerksamkeit ziemlich zuverlässig.

Trotzdem wurde natürlich gekocht. Nicht lange, nicht kompliziert – aber sehr gut.

Eine Platte, die nach Sommer schmeckt

Saskia stellte eine große Platte zusammen mit reifen Feigen, Nektarinen und Büffelmozzarella. Dazu frisches Basilikum und geröstete, leicht gesalzene Pinienkerne.

Darüber gutes Olivenöl, ein wenig Balsamico, Salz und frisch gemahlener Pfeffer.

Das war es auch schon.

Und genau deshalb war es so gut.

Die Süße der Früchte, der cremige Mozzarella, die salzigen Pinienkerne und das Basilikum passen wunderbar zusammen. Kein großes Rezept, eher eine Idee. Eine von diesen Kombinationen, die man sieht, probiert und sofort abspeichert.

Wir haben die Platte als Antipasti zusammen mit dem Auberginen-Carpaccio von Mälzer & Witzigmann gegessen. Eine ziemlich perfekte Kombination für einen Sommerabend: frisch, unkompliziert und trotzdem besonders.

Das Rezept: Feige, Nektarine & Büffelmozzarella

Feigen mit Mozzarella und Pinienkernen

Serves: 4 Prep Time: Cooking Time:
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Ingredients

  • Für eine große Platte als Vorspeise oder Antipasti:
  • 2–3 reife Nektarinen
  • 4–6 frische Feigen
  • 2 Kugeln Büffelmozzarella
  • eine Handvoll frisches Basilikum
  • 2–3 EL Pinienkerne
  • gutes Olivenöl
  • etwas Balsamico
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Instructions

  • Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und anschließend leicht salzen.
  • Nektarinen und Feigen in Spalten schneiden und auf einer großen Platte verteilen.
  • Den Büffelmozzarella grob zupfen und dazwischenlegen.
  • Basilikum darübergeben, mit Olivenöl und wenig Balsamico beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen
  • Zum Schluss die gerösteten Pinienkerne darüberstreuen.

    Am besten schmeckt die Platte, wenn die Früchte wirklich reif sind und der Mozzarella Zimmertemperatur hat.

Kommt mir bekannt vor …

Beim Schreiben dieses Artikels fiel mir dann auf: Saskia und ich hatten diese Idee offenbar schon einmal.

Vor einigen Jahren habe ich hier auf dem Blog bereits über ihren Salat mit karamellisierten Nektarinen, Büffelmozzarella und Pinienkernen geschrieben.

Damals wurden die Nektarinen karamellisiert, diesmal kamen Feigen dazu und alles blieb ganz schlicht und frisch. Aber die Grundidee ist dieselbe.

Ich mag das sehr.

Manche Kombinationen verschwinden eben nicht. Sie verändern sich ein wenig, tauchen Jahre später wieder auf und schmecken plötzlich nach einer anderen Zeit.

So ähnlich ist es vielleicht auch mit Freundschaften.

Hier geht es zum alten Rezept mit Saskia:

Salat mit karamellisierten Nektarinen, Büffelmozzarella und Pinienkernen

Gut zu wissen: Feigen

Frische Feigen haben von August bis Oktober Saison. Reif sind sie, wenn sie weich werden und auf leichten Druck nachgeben. Dann sollte man sie allerdings auch ziemlich schnell essen – lange Lagerung mögen Feigen nicht.

Ich liebe sie, weil sie beides können: süß und herzhaft. Feigen passen wunderbar zu Mozzarella, Burrata oder Ziegenkäse, zu Schinken, auf geröstetes Brot und in Salate. Man kann sie karamellisieren, backen, zu Chutney verarbeiten – oder ganz schlicht mit gutem Olivenöl, Salz und Pfeffer essen.

Und natürlich gibt es auf dem Blog längst einige Feigenrezepte:

Die Feigensaison ist kurz – also am besten auskosten, solange es gute, reife Früchte gibt.

 

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uninteressant (bitte Feedback per Mail senden)schlechtmittelgutsehr gut, vielen Dank! (1 Bewertung(en), Durchschnitt: 5,00 von 5)
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