Gemüse als Suppe Gemüsesuppe – acht Gemüsesorten, ein Topf und ganz viel GeschmackGemüse als Suppe

Karotten, Lauch, Zucchini, Fenchel und Süßkartoffel – wärmend, cremig, köstlich!

written by Natali Borsi 29. Oktober 2026

Wenn die Tage kürzer werden und ich morgens zum ersten Mal Eis von der Autoscheibe kratze, überkommt mich eine große Sehnsucht nach etwas Wärmendem. Am liebsten nach einem großen Topf Suppe, der auf dem Herd steht und mich schon mit seinem Duft begrüßt.

Diese Gemüsesuppe ist ganz spontan aus dem Inhalt meines Einkaufskorbs entstanden. Und nicht nur meine Gäste an diesem Abend waren begeistert. Vor allem ich habe mich in die wunderbar cremige Konsistenz und die etwas ungewöhnliche Kombination der verschiedenen Gemüsesorten verliebt.

Was mir außerdem gefällt: Die Suppe ist schnell gekocht und enthält gleich acht verschiedene Gemüsesorten.

Ich versuche, jede Woche mindestens 30 unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel zu essen. Dazu zählen übrigens nicht nur Gemüse und Obst, sondern auch Kräuter, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte. Die Vielfalt ist gut für unser Darmmikrobiom und damit ein kleiner Baustein meines persönlichen Longevity-Programms.

Jeder hat ja sein eigenes Programm, wie er möglichst gesund und fit altern möchte. Für mich gehört eine sinnvolle und dabei köstliche Ernährung unbedingt dazu. Und die darf gerne ganz einfach sein. Mit einem Topf dieser Suppe auf dem Herd komme ich meinem Ziel jedenfalls auf ausgesprochen schmackhafte Weise näher.

Und natürlich darf ein Topping nicht fehlen. Ich habe mich für geröstetes Sesamöl, karamellisierte Walnüsse und frische Kräuter entschieden. Die Kombination aus cremiger Suppe, knackigen Nüssen und dem intensiven Aroma des Sesamöls ist ein Gaumenschmaus. Und wenn Walnüsse und Sesam auch mitzählen, sind wir mit dieser einen Suppe sogar schon bei über zehn pflanzlichen Lebensmitteln. So schnell kann es gehen. 😉

Hier kommt mein Rezept.

Gemüsesuppe

Serves: 6 Prep Time: Cooking Time:
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Ingredients

  • Karotten, 2 große
  • Lauch, 1 Stange
  • Petersilienwurzel, 1
  • Zucchini, 1 große
  • Fenchel, 1 mittelgroß
  • Süßkartoffel, 1
  • Zwiebel, 1
  • Olivenöl,
  • Brühwürfel von Genovis 1
  • rote Linsen, 80 g
  • Sonnenblumenkerne, nach Geschmack z.B. 1 TL pro Person
  • Walnusskerne, nach Geschmack
  • Ahornsirup
  • viel schwarzer Pfeffer
  • Brotscheiben dick, 1 pro Person

Instructions

1. Gemüse vorbereiten und anbraten

Die Zwiebel schälen, würfeln und in einem großen Topf in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze goldgelb anrösten.

Währenddessen das übrige Gemüse putzen, waschen, wo nötig schälen und grob zerteilen. Alles zu den Zwiebeln geben und einige Minuten mit anbraten.

2. Die Suppe kochen

Die roten Linsen dazugeben, mit Wasser aufgießen, sodass das Gemüse knapp bedeckt ist, und den Genovis-Brühwürfel hinzufügen.

Mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist und die Linsen zerfallen.

3. Pürieren und abschmecken

Die Suppe mit einem Pürierstab fein und cremig pürieren. Falls sie zu dickflüssig ist, einfach noch etwas Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Mit Salz und reichlich frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.

4. Die Toppings zubereiten

Während die Suppe köchelt, das Brot in grobe Würfel schneiden oder einfach mit den Händen zerreißen. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl zusammen mit den Sonnenblumenkernen und einer Prise Salz goldbraun und knusprig rösten.

Wer auf das Brot verzichten möchte, röstet nur die Kerne oder etwas Sesam.

Die Walnüsse grob hacken und in einer zweiten Pfanne mit etwas Ahornsirup bei mittlerer Hitze karamellisieren. Anschließend etwas abkühlen lassen.

5. Anrichten und genießen

Die heiße Suppe in tiefe Teller oder Schalen füllen. Mit den knusprigen Brotwürfeln, gerösteten Kernen und karamellisierten Walnüssen bestreuen.

Mit frischen Kräutern garnieren. Petersilie, Schnittlauch oder auch Liebstöckel passen wunderbar.

Zum Schluss noch eine ordentliche Portion frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darübergeben.

Mein Tipp: Die Suppe lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt auch am nächsten Tag. Die Toppings würde ich allerdings immer frisch zubereiten und erst kurz vor dem Servieren darübergeben. Gerade der Kontrast zwischen der cremigen Suppe und den knusprigen Zutaten macht für mich den besonderen Reiz aus.

Noch mehr Lust auf Suppe?

Beim Stöbern in meinem eigenen Rezeptarchiv musste ich schmunzeln. Offenbar werde ich im Winter regelmäßig zum Suppenkasper. Denn über die Jahre hat sich hier eine beachtliche Sammlung an Suppenrezepten angesammelt. Und dabei behaupte ich immer, dass ich eigentlich gar kein so großer Suppenfan bin.

Wer also noch mehr Lust auf wärmende Suppen hat, hier ein paar meiner Lieblingsrezepte:

Und noch ein Buchtipp für Suppenliebhaber

Wer seine Suppenküche noch etwas erweitern möchte, dem empfehle ich das Kochbuch „Nur Suppe – 101 Rezepte zum Wohlfühlen und Genießen“ von Martin H. Lorenz aus dem Callwey Verlag.

Ein Buch, das ich bereits vor einigen Jahren vorgestellt habe. Neben 101 Rezepten aus aller Welt gibt es darin auch viel Wissenswertes über Fonds, Brühen und Bouillons. Eine schöne Inspirationsquelle für alle, die gerne einen Suppentopf auf dem Herd stehen haben.

Hier geht es zu meiner Rezension des Kochbuchs „Nur Suppe“.

So langsam muss ich mir wohl eingestehen: Im Winter bin ich doch ein ziemlich großer Suppenkasper. 😉

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uninteressant (bitte Feedback per Mail senden)schlechtmittelgutsehr gut, vielen Dank! (1 Bewertung(en), Durchschnitt: 5,00 von 5)
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