Karamellisierter Fenchel mit …

… Salbei, Pastis, Oliven, Pinienkerne und getrocknete Tomaten. Ein Traum für Fenchel Liebhaber, oder die die es werden wollen!

written by Natali Borsi 19. März 2021

Fenchel liebt Pastis

Ich habe immer Fenchel im Kühlschrank. Ich liebe ihn dünn geschnitten im grünen Salat oder gedünstet mit Tomaten und Mozzarella zu Reis oder als Suppe, oder, oder, oder …

…. oder karamellisiert und mit Pastis verfeinert.

Fenchel ist vielseitig

Fenchel ist wunderbar vielseitig und oft nasche ich den rohen Fenchel bereits beim schneiden, weil er mir einen Frischekick gibt. Wer allerdings Anis und Lakritzaromen gar nicht mag, der tut sich oft schwer mit Fenchel. Aber das wird sich nach der Zubereitung des Fenchels nach diesem Rezept ändern.

Denn das Rezept unterstreicht auf der einen Seite die Anisnoten, da wir sogar mit einem Anisschnaps, dem französischen Pastis ablöschen, gleichzeitig wird der Fenchel durch das karamellisieren in Salbei-Knoblauch Öl wunderbar weich und elegant im Geschmack.

Ich behaupte frech:

Dieses Rezept macht auch Fenchel Skeptiker zu Fenchel-Fans!

Karamellisierter Fenchel mit Salbei

Karamellisierter Fenchel mit Salbei, Oliven und Pastis

Serves: 2 Prep Time: Cooking Time:
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Ingredients

  • frische Fenchelknollen, 2 große oder 4 kleine
  • Olivenöl
  • Knoblauchzehen, 2-3
  • frischer Salbei, 2 Stängel
  • Puderzucker, 1 EL oder etwas Ahornsirup
  • Pastis zum ablöschen, ca. 2 Schnapsgläser voll
  • Salz & Pfeffer
  • Fenchelsamen, 1 TL (optional)
  • gute schwarze Oliven, z.B. Ofenoliven oder Kalamata
  • getrocknete in Öl eingelegte Tomaten, 2-3
  • Pinienkerne, 1 EL
  • frischer Zitronensaft, einige Spritzer
  • Burrata oder Büffelmozarelle zum servieren, nach Geschmack

Instructions

Fenchel vorbereiten:

  • Den Fenchel waschen, putzen und das Fenchelgrün zur Seite legen.
  • Die Knollen je nach Größe vierteln oder achteln und dabei das untere Ende nicht abschneiden. So halten die geteilten Stücke auch beim blanchieren zusammen.
  • Einen Topf mit Salzwasser oder guter Gemüsebrühe zum kochen bringen und die Fenchelhälften darin für ca. 10 Minuten blanchieren. DerFenchel darf auf keinen Fall zu weich werden, er sollte al dente sein.

Währenddessen das Toping vorbereiten:

  • Oliven und getrocknete Tomaten sehr klein hacken.
  • Fenchelsamen in der Pfanne mit dem Olivenöl anrösten. Wer Anis noch nicht liebt, der lässt die Fenchelsamen weg.
  • Salbei Blätter und Knoblauch klein schneiden und zum Olivenöl mit oder ohne Fenchelsamen geben. Kurz anbraten.
  • In einer separaten kleinen Pfanne die Pinienkerne vorsichtig rösten.

Fenchel braten und karamellieren:

Den Fenchel abgießen und sehr gut abtropfen lassen. Zu dem Salbei und Knoblauch in die Pfanne geben und mit Puderzucker bestreuen. Alternativ kann man auch in Ahornsirup karamellisieren. Ich mag das noch lieber.

Den Fenchel unter gelegentlichem vorsichtigen Wenden goldgelb braten und dann mit Pastis ablöschen.

Anrichten und servieren:

  • Den Fenchel auf eine Servierplatte geben und die Tomaten-Oliven Mischung, sowie die Oinienkerne und das fenchelgrün darüber geben.
  • Mit Salz, Pfeffer und etwas frischem Zitronensaft abschmecken.
  • Dazu passt sehr gut ein cremiger Burrata oder ein Büffelmozzarella.

So zubereiteter karamellisierter Fenchel ist eine schöne Vorspeise oder auch eine wunderbare Begleitung zu Fisch oder Fleisch. Mit Burrata serviert und einem Baguette dazu ist es auch ein schnelles Abend- oder Mittagessen.

 

Fenchel-Inspirationen, wo findet man sie?

Eigentlich überall, denn fast alle interessanten Köche spielen gerne mit den Fenchel Aromen. Das schöne ist auch, Fenchel verzeiht sehr viel beim kochen. Al dente kurz in Brühe oder Salzwasser blanchiert und dann mit bestem Olivenöl und Parmesan verwöhnt ist er schon glücklich. Ideen mit Fenchel gibt es viele und ich hoffe der Fenchel wird mit der zeit immer mehr Liebhaber finden.

Die Anregung zu diesem Rezept habe ich einem wunderbaren Kochbuch mit dem Titel „Kochen in Kupfer“ zu verdanken. In diesem Buch werden die Vorteile vom Kochen in Kupfertöpfen und -Pfannen sehr charmant dargelegt und gleichzeitig beinhaltet das Buch 50 spannende Rezepte, die man natürlich auch ohne Kupferkochgeschirr nachkochen kann.

Für den Rezeptteil verantwortlich ist Gabriele Hussenether, die als Gastautorin auch für Zeit Online arbeitet. Ich lasse mich sehr gerne von ihr inspirieren. Ich habe ausführlich das Buch rezensiert, denn der Rezeptteil ist wunderschön und sollte nicht nur für Köche mit Kupfergeschirr reserviert sein.

Kochbuchrezension: Kochen in Kupfer

Kochen in Kupfer: Material - Genuss - Rezepte
Kochen in Kupfer: Material - Genuss - Rezepte*
von ars vivendi

Kupfer ist ein Material, auf das Profiköche schwören, denn es sieht durch den metallisch-rötlichen Glanz nicht nur edel aus, sondern birgt auch viele Vorzüge: hervorragende Wärmeleitfähigkeit, Langlebigkeit und die katalytischen Eigenschaften, welche z.B. das Einkochen von Marmelade ohne Gelierzucker möglich machen. In einem ausführlichen Rezeptteil von Gabriele Hussenether zeigt sich, was mit welchem Kupfergeschirr am besten gelingt. 
»Kochen in Kupfer« ist ein tolles Kochbuch und noch vielmehr: Es gibt einen umfassenden Überblick über das Edelmetall, die Herstellung sowie die Verwendung und Pflege von Kupfergeschirr und räumt mit falschen Behauptungen auf

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uninteressant (bitte Feedback per Mail senden)schlechtmittelgutsehr gut, vielen Dank! (5 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,60 von 5)
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