Jenseits der Venedig-Biennale
1. AMA VENEZIA
Aura
Die Ama Collection ist im zweiten Jahr in einer ehemaligen Seifenfabrik zu Hause und dennoch nicht zum cleanen White Cube geworden. Das Gebäude selbst taucht bereits in Stadtplänen aus dem Jahr 1500 auf. Hier wurde in vergangenen Zeiten hart gearbeitet und das merkt man noch immer. Auf rauen Backsteinwänden begeistert mich in der Ausstellung „Aura“ die Malerei von Jenny Saville, Laura Owens, Sang Woo Kim oder Ed Ruscha.
Gleich am Eingang fällt mein Blick auf Pete Townshed. Der amerikanische Multimediakünstler Arthur Jafawidmet dem Musiker mit seiner raumfüllenden Videoarbeit eine hypnotische Hommage. Besonders hat es mir jedoch die Performance „Kiss“ von Tino Sehgal angetan. Zunächst muss sich mein Auge an Dunkelheit gewöhnen. Plötzlich nehme ich zwei verschlungene Körper wahr. Ein Mann und eine Frau scheinen sich komplett nackt zu bewegen, sich zu küssen. Sie rollen über den kalten Boden. Dieses nur im Moment erfahrbare Stück Kunst, bleibt lange vor meinem inneren Auge.
Großartig, wie der restliche Besuch hier.
Gut zu wissen: Hinter AMA VENEZIA steht der belgische Unternehmer Laurent Asscher, der seit 2012 eine beeindruckende Sammlung aufbaut. Sämtliche Ausstellungen in diesem Space werden mit Arbeiten daraus kuratiert. Mit AMA – benannt nach seinen Kindern Andrea, Matteo, Allesandro – hat sich Asscher den Traum erfüllt, seiner Sammlung einen Raum zu geben und sie mit der Öffentlichkeit zu teilen.
Bis zum 22. November, Fondamenta de Ca‘ Vendramin 2395, Cannaregio, Mi – So 11 bis 18 Uhr, freier Eintritt
2. Fondazione Prada
Helter Skelter mit Arthur Jafa und Richard Prince
Seit 2011 hat die Fondazione Prada in Venedig im historischen Palazzo Ca‘ Corner della Regina am Canale Grande eine Ausstellungsort. Erstmals werden hier die Werke von Arthur Jafa und Richard Prince zusammengebracht. Beide zählen zu den einflussreichsten amerikanischen Gegenwartskünstler und arbeiten mit der radikalen Aneignung von Bildern aus Populärkultur, sozialen Medien, Musik und Film.
Und legen dabei die Widersprüche und die Verführungskraft amerikanischer Bildwelten offen. Jafa und Prince zitieren die amerikanische Popkultur, deren Mythen und Abgründe. Sie kreisen um Autorenschaft, Rassismus und Identität.
Über fünfzig Werke sind in „Helter Skelter“ zu sehen. Der Sound zu den Videoarbeiten war für mich überwältigend, obwohl ich den ein oder anderen Film kannte. Während Jafa seine afroamerikanische Identität erforscht und die Sprache schwarzer Kunst neu definiert, bewegt sich Prince zwischen Kritik an weißer Männlichkeit und einer Faszination für die dunklen Seiten amerikanischer Fantasien.
Der Titel „Helter Skelter“ (engl. Für Holterdiepolter) verweist sowohl auf den Beatles-Song als auch auf dessen Umdeutung durch den Mörder Charles Manson. Die Schau liest sich wie eine vielschichtige Kartografie amerikanischer Kultur – chaotisch, verführerisch und verstörend zugleich.
Schon beim Nachdenken über diese Themen verschlägt es mir den Atem. Sehr berührend. In der Kunstwelt wurden nach dem Biennale-Preview Anfang Mai einige Stimmen laut, dass dies der wahre amerikanische Pavillon sei, da der in den Giardini eher schwach und entpolitisiert ist.
Bis zum 23. November, Ca’ Corner della Regina, Calle de Ca’ Corner, Santa Croce 2215, Mi – Mo 10 bis 16 Uhr. Dienstags geschlossen
3. Palazzo Fortuny
Dreamers mit Erwin Wurm
Weiter geht es über den Canale Grande direkt in das Wohn- und Atelierhaus von Mario Fortuny (1871-1949). Der gotische Palast des Malers, Fotografen, Designers und Bühnenbildners ist jetzt die Bühne für den österreichischen Bildhauer Erwin Wurm.
„Dreamers“ beamt mich sofort in andere, heitere Gedankenwelten. Überdimensionale, weiche Kissen auf kleinen Beinchen, Figuren mit seltsamen Pullovern, Pyjamas oder Daunenjacken stehen in den Räumen. Im Erdgeschoss sind diese Wesen ein kleines Solo für Wurm, in der ersten Etage treten sie klug in den Dialog mit Fortuny selbst.
Getrennt durch ein Jahrhundert lieben Fortuny als auch Wurm Körper, Stoff, Hülle und Gestus. Die Gegenüberstellung macht Spaß. Erwin Wurm findet es „aufregend seine zeitgenössischen Skulpturen in diesem historischen Ambiente zu platzieren“.
In der zweiten Etage laden seine „one minute sculptures“ die Besucherinnen und Besucher ein, selbst zur Skulptur zu werden. Bücher, Flaschen, ein Sofa und TV-Möbel stehen samt schriftlichen Instruktionen zum Aktivieren bereit.
Das Banale kippt ins Surreale. Ich liebe sie, diese Methode-Erwin-Wurm, die voller hintergründigem Humor steckt.
Bis zum 22. November, San Marco 3958, 30134 Venice. Mi – Mo 10 bis 18 Uhr. Das Ticket gilt auch für die Museen Ca‘ Pesaro und das MUVEC – Casa delle Contemporaneità.
4. Fondazione Dries van Noten
The Only True Protest is Beauty
Der Titel der Ausstellung „The Only True Protest is Beauty“ hält, was er verspricht. In dieser Ära mit einer zersplitternden Realität und voller digitaler Reizüberflutung wird Schönheit zur subversiven Kraft.
Der belgische Modedesigner Dries Van Noten hat gemeinsam mit seinem Partner Patrick Vangheluwe eine Stiftung im prächtigen Palazzo Pisani Moretta eröffnet. In dem Palast aus dem 15. Jahrhundert zeigen sie einen erhebenden Mix aus Handwerk, Architektur und Kultur. Mode trifft Design trifft Fotografie trifft Keramik trifft Schmuck trifft Kunst. Über 200 Werke von Künstlern wie Tony Cragg, Christian Lacroix , Ayham Hassan, Steven Shearer oder Max Lamb gilt es zu entdecken.
Venedig erlebt bereits seit ein paar Jahren einen regelrechten Boom privater Kunststiftungen: So eröffnete in diesem Jahre neben der Fondazione Dries Van Noten auch die von Nicoletta Fiorucci. Schon ein paar Jahre vorher die Berggruen Arts & Culture, das SMAC, AMA Venezia oder die Anish Kapoor Foundation. Prada war da schon längst in der Stadt und Peggy Guggenheim sowieso.
Diese Entwicklung macht Venedig unabhängiger vom Biennale-Rhythmus und ganzjährig zu einem interessanten Standort für zeitgenössische Kunst. Warum ausgerechnet jetzt so viele Stiftungen La Serenissima als Standort wählen, bleibt dabei eine spannende Frage.
Bis zum 4. Oktober, Palazzo Pisani Moretta. 2766 San Polo, Mi – Mo, 10 bis 17 Uhr
5. SMAC (San Marco Art Center)
- Alighiero Boetti
Noch nie habe ich so viel Werke von Alighiero Boetti (1940–94) an einem Ort gesehen. Ich stelle fest, ich kannte zu wenig. Dabei zählt er zu den bedeutendsten Figuren der italienischen Nachkriegskunst. Ursprünglich der Arte-Povera-Bewegung zugehörig, wandte er sich ab den 1970er-Jahren Dualitäten wie Ordnung und Chaos, Zufall und Logik zu.
Boetti arbeitete mit Zeichnung, Malerei, Skulptur, Stickerei, Weberei, Mail Art und konzeptuellen Praktiken. Sein Werk spiegelt eine unberechenbare, global ausgerichtete Perspektive wider. Jetzt so unglaublich passend.
- Lee Ufan
Der südkoreanische Künstler Lee Ufan ist vor allem für seine minimalistischen Gemälde bekannt. Oder Steine, die auf kunstvoll zersplittertem Glas liegen. Seine Arbeiten laden
immer zum Innehalten ein.
Jeder einzelne Pinselstrich strahlt eine geradezu meditative Energie aus. Für seiner Skulpturen hat er Stahlstäbe wie stille Wächter auf einem Bett aus Sand positioniert. Hart trifft weich. Lee Ufan handelt getreu der Minimal-Art-Devise von Donald Judd: „Man bekommt, was man sieht. Das ist alles.“
Auf Stahlplatten betrete ich eine Art verspiegelten Pfad eingebettet in Kieselsteine, gehalten von riesigen Findlingen. Die beiden Felsbrocken spiegeln sich mit meinem Selbstbildnis. „Sehen und gesehen werden“, wird durch den Künstler neu aufgeladen. Ein kleiner, aber feiner Einblick in sein Werk.
Auf meiner wish-list: Arles, wo es seit 2022 ein ganzes Museum für Lee Ufan gibt. Gebaut von Tado Ando.
Bis zum 22. November, P.za San Marco 105, Mi – Mo, 10 bis 18 Uhr
6. Punta della Dogana
- Lorna Simpson / Paulo Nazareth
Wenn man schon in Venedig ist, muss man für Räume von Tado Ando allerdings nicht nach Arles reisen. Unweit vom SMAC hat der japanische Stararchitekt die ehemalige Zollstation Punta della Dogana mit viel Beton in die Jetztzeit katapultiert. In diesem Jahr bespielen Lorna Simpson und Paulo Nazarath diesen spektakulären Ort.
Simpson war 1990 die erste afroamerikanische Künstlerin, die auf der Biennale ausstellte. Nun kann man im Erdgeschoß in das umfangreiche Werk der Fotografin, Konzept- und Videokünstlerin eintauchen. Mit ihrem Werk versucht sie den konventionellen Blick auf Geschlechterrollen, Identität, Kultur, Geschichte und Gedächtnis herauszufordern. Dabei sind Collagen, Malerei oder Skulpturen anspielungsreich und lassen dem Publikum genug Platz für eigene Überlegungen.
„Algebra“ heißt die Schau im ersten Stock von Paulo Nazareth. Das passt zum Gebäude in dem einst akribisch gezählt, besteuert und allerlei Zahlen in Bücher verzeichnet wurden. Der brasilianische Künstler, 1977 geboren, hat jahrelang den amerikanischen und afrikanischen Kontinent zu Fuß erkundet. Er begab sich gehend auf die Spuren kolonialer und rassistischer Gewalt.
Eine dicke Salzspur zieht sich durch seine Ausstellung. Langsam enthüllt sich die Linie als Geometrie eines Geisterschiffes. Einem sogenannten Tumbeiro, der portugiesische Begriff für Sklavenschiff. Das Leiden der Menschen auf diesen Booten taucht als unsichtbares Fragment in der Punta della Dogana auf. Salz ist dabei nicht nur das Handelsmaterial, sondern auch zur Metapher für Heilung.
2013 hat Nazareth erstmalig bei der Biennale in Venedig teilgenommen. Die Schau ist ein Puzzle aus vielem und passt nicht wirklich zu Lorna Simpson, getrennt betrachtet sind die Ausstellungen jedoch lohnend.
Bis zum 22. November, Dorsoduro 2, Mi – Mo 10 bis 18 Uhr. Achtung, das Ticket gilt auch für Palazzo Grassi.
7. Palazzo Grassi
The Promise of Change / Michael Armitage
Michael Armitage entzieht sich seit über einem Jahrzehnt der westlichen Leinwandtradition. Der kenianisch-britische Maler schichtet seine pastelligen Farben auf Lubogo, einem Rindenstoff, der aus Uganda oder Indonesien stammt. Die rauen Texturen und natürlichen Unregelmäßigkeiten des Materials wie kleine Löcher machen seine Malerei besonders.
Die 45 Gemälde der Ausstellung „The Promise of Change“ der Pinault Collection spannen den Bogen von der Kriminalisierung queerer Körper in Uganda bis hin zu Szenen öffentlichen Protestes in Kenia. Armitage interpretiert in einigen Bildern griechische Mythen aus afrikanischer Perspektive neu. Er zeigt die gefährlichen Reisen von Migranten, die vor Konflikten in ihrer Heimat fliehen. Obwohl erst 42-jährig ist er zu Recht ein gefeierter Maler.
Bis zum 10. Januar, Campo San Samuele 3231, Mi – Mo 10 bis 18 Uhr. ACHTUNG: Das Ticket gilt auch für Punta della Dogana
8. Ocean Space
Die Kirche San Lorenzo ist seit 2019 die Heimat des Ocean Space im Stadtteil Castello. Fast ein Jahrhundert standen die Räume leer, bis sie unter der Leitung der Stiftung Thyssen-Bornemisza Art Contemporaryrestauriert wurden. Die Forschungsabteilung der Stiftung, die TBA21-Academy, die eine „tiefere Beziehung zum Ozean und zu anderen Gewässern“ anstrebt, konnte die Kirche der Allgemeinheit öffnen. Ihr Ziel: durch Kunst eine kritische Bildungsarbeit für das bessere Verständnis der Ozeane, gemeinsame Forschung und Umweltschutz zu fördern.
Klingt sperrig? In aller Regel sind die Räume beeindruckend und im Kopf bleibend bespielt. In diesem Jahr zum einen vom Repatriates Collective mit „Tide of Returns“. Da ist diese große rote Düne, voller kleiner Figuren und dahinter erhebt sich ein eindrucksvolles Video. Der wunderbare Sound lädt zum Verweilen. Der Film erzählt poetisch von Frauen, die diese im roten Sand drapierten Dadikwakwa-kwa (Schalenpuppen) aus Muscheln, Fundstücken und namibischen Stoffen zusammenbauen.
Im zweiten Raum ist „Weaving Connections“ von Verena Melgarejo Weinandt zu sehen. Die bolivianisch-deutsche Künstlerin verwebt Filme mit geflochtenen Textilskulpturen. Ihr Thema ist dabei die Konstruktion indigener Identitäten und die Verflechtungen in heutigen deutschen Mainstream-Medien.
Bis zum 11. Oktober, Campo S. Lorenzo 5069. Mi bis So 11 bis 18 Uhr, Der Eintritt ist frei
9. Gabrielle Goliath / Elegy
Ein paar hundert Meter entfernt findet sich in der Chiesa di Sant’Antonin die beeindruckende Videoinstallation „Elegy“ von Gabrielle Goliath. Eigentlich sollte die Künstlerin den südafrikanischen Pavillon im Arsenale bespielen. Dann gab es allerdings Verwicklungen rund um den Gaza-Bezug in ihrer Arbeit und der Pavillon ist leer geblieben.
Nun wurde das Projekt jenseits der Collaterali im Arsenale-Stadtteil Castello verwirklicht. Seit zehn Jahren arbeitet Goliath an ihrem Werk „Elegy“. Darin bezieht sie sich auf Femizide, den Mord an Homosexuellen und Transpersonen in Südafrika, getötete Kinder in Gaza sowie die historische Überlieferung eines Massakers von Frauen in Namibia durch deutsche Kolonialherren um 1900.
Harter Tobak in eindrucksstarkem Trauer-Gesang verpackt.
Bis zum 31. Juli, Chiesa di Sant’Antonin, Di – Sa, 10 bis 18 Uhr, Der Eintritt ist frei
10. Still Joy – From Ukraine into the World
Sie sind nicht aus der Kunstwelt verschwunden: ukrainische Künstlerinnen und Künstler – trotz des nicht enden wollenden Krieges. In Venedig baumelt in den Giardini in Sichtweite des russischen Pavillons ein Denk- oder Mahnmal. Der Origami-Hirsch aus Donezk von Zhanna Kadyrova. Die Kyiv Biennale findet aktuell in den KW Institute for Contemporary Art in Berlin statt. Auf der gerade eröffneten Manifesta im Ruhrgebiet (davon im Juli-Blogbeitrag mehr) sind sie ebenso vertreten, wie im Aschaffenburger Christian Schad Museum.
Und so auch wieder in Venedig. Die Victor Pinchuk Foundation stellt ukrainische Künstlerinnen und Künstler in den Dialog mit internationalen Größen wie Gabrielle Goliath, Julian Charriere, Ryan Gander oder Tacita Dean. Die Schau im schönen Palazzo Contarini Polignac „Still Joy – From Ukarine into the World” setzt Freude als lebenswichtige Kraft und als radikalen Akt der Menschlichkeit in Bezug.
Nachdenklich stimmend.
Bis zum 1. August, Palazzo Contarini Polignac, Sestiere Dorsodure 874, Di – So 10 bis 18nUhr. Der Eintritt ist frei.
Lust auf mehr Biennale?
Zur Besprechung der 61. Biennale mit dem Titel „In Minor Keys“ geht es hier entlang.
Aber Achtung: Ohne Kulinarik keine Kunst!
Unsere Venedig Restaurant-Tipps:
Eines unserer Favoriten, wir waren hier wieder und es ist immer noch gut. Reservierung erforderlich.
Ristorante San Trovaso (Dordoduro)
Das Ristorante San Trovaso in Dorsoduro gehört zu den Orten, die man in Venedig am liebsten für sich behalten würde und über dessen Tipp wir sehr begeistert waren. Wir waren gleich zweimal hier zu köstlichen Spaghetti al vongole, tollstem Fleisch, gegrillten Fisch und mehr. Perfektes Preis-Leistungs Verhältnis und sehr netter Service. Angeblich essen hier abends die Gondoliere. Bitte reservieren. Man kann sowohl drinnen als auch draussen essen.
Osteria Promessi Sposi (Cannaregio)
Osteria Ai Promessi Sposi in Cannaregio ist ebenfalls ein Venedig-Geheimtipp, den man nur ungern weitergibt. In der kleinen Osteria mit ihren eng stehenden Tischen und viel venezianischem Charme gibt es köstliche Fisch und Meeresfrüchte.
Der Name geht übrigens auf den berühmten italienischen Roman I Promessi Sposi (Die Verlobten) von Alessandro Manzoni zurück. Da das Restaurant ausschließlich Innenplätze hat und nicht besonders groß ist, empfiehlt sich eine Reservierung. Wer einen Tisch ergattert, erlebt venezianische Küche fernab der großen Touristenströme.
Estro (Dorsoduro)
Klassisch, traditionell, venezianisch mit einem Twist. Entspannt im Ambiente einer Weinbar sitzen, essen und sich über das schöne Ambiente freuen. Empfehlenswert, aber unbedingt reservieren!
Impronta – wir waren sehr angetan. Reservierung empfohlen.
Köstlich war es auch in der Osteria al Ponte.
Oder einfach nur auf ein paar Cicchette in eines der vielen Bacari.
Bacari sind die legendären venezianischen Weinbars – unkomplizierte Orte für ein Glas Wein, einen Spritz und die berühmten Cicchetti, die venezianische Variante der Tapas. Dazu einen Campari Spritz oder Select, der venezianischen Variante des Bitters. Unser Lieblingsplatz dafür:
Il Cantinone „GIA SCHIAVI“ (Dorsoduro)
oder Osteria Al Squero, ein paar Häuser weiter, auch in Dorsoduro am gleichen kleinen Kanal und herrlich zum Sonnenuntergang.
Unsere liebsten Bacari im Überblick:
- CANTINE DEL VINO GIÁ SCHIAVI AL BOTTERGON
- VINO VERO
- AL MERCÁ
- BACARAO DA FIORE
- TIMON
- BACARANDO
- CANTINA DO SPADE
- ENOTECA AL VOLTO
PS: Wie man einen wirklich guten Negroni mixt, erfahrt ihr HIER
Die legendären Rezepte unseres Lieblings Bacaro, der CANTINE DEL VINO GIÁ SCHIAVI AL BOTTERGON, finden sich in einem kleinen Buch – hier gehts zur Besprechung.